Vergewaltigung – Bewährung

Wieder furchtbar absurdes Urteil: Gruppenvergewaltigung führten zu Bewährungsstrafen: http://www.express.de/regional/duesseldorf/jungen–13-bis-16-jahre–vergewaltigten-maedchen/-/2858/4911088/-/index.html (gefunden über pi).

Auch das hier: „Ich lebe mit der Schuld. Ich hoffe auf einen vergebenden Gott.“ „Erst später sei ihm der Missbrauch bewusst geworden.“ So bekennt der pensionierte Pfarrer seine Schuld, der vor Jahren Jugendliche und junge Erwachsene sexuell missbraucht hatte: http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article11518217/Ahrensburger-Pastor-gesteht-Missbrauch.html — Wir hoffen alle auf Gottes Gnade – aber wird hier nicht Gnade zur billigen Gnade? Kann er nicht stehen lassen, dass er bitter versagt hat, an Menschen, am Glauben, an sich selbst? Sollten wir als Christen nicht einfach erkennen: Es gibt bei Versagen nur ein bedingungsloses, über sich selbst erschüttertes Unterwerfen unter Gott – ohne gleich wieder irgendwie aufzutriumphieren, indem wir uns selbst so gut wie rein waschen? Mir ist bewusst: Als Christ soll man den Balken im eigenen Auge sehen und nicht auf den Splitter im Auge des anderen. Jeder hat in seiner Psyche seine eigenen dunklen Keller, in die er andere nicht hineinlässt. Andererseits sollen wir einander gegenüber ehrlich sein.

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Eine Antwort auf „Vergewaltigung – Bewährung“

  1. Schande über die Menschen in schwarzen Roben, die zu Gericht sitzen, Recht zu sprechen gelobt haben und dem Unrecht und der Untat das Wort sprechen!
    Ob diese Unguten in unserem Land Töchter haben?
    Und wieder schweigt die Miisterin mit dem „unaussprechlichen Namen“! (Zitat Frau Hamm -Brücher) fragt das
    Echolot

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