Deutsche Blockade

Deutsche denken falsch von ihrer Tradition her. Finde ich auch. Statt die schönen Dörfchen – äh, die üblen idyllisch-romantischen Dörfchen -, die man sich bei den elektrischen Eisenbahnen bauen kann, sollte man Städte bauen, die der Realität entsprechen: Berlin Kreuzberg, zum Beispiel. Sie sollten sich zu ihrer Eisenbahn so eine richtige realistische Parapolis bauen – eine, die auch schon unsere Zukunft aufgreift, deswegen nannte ich als Beispiel Kreuzberg: http://www.migazin.de/2010/10/29/alle-institutionen-mussen-auf-den-prufstand/ Denn ist das nicht ein Übel: Da träumt man als Deutscher solchen romantischen Zeiten hinterher – und ahnt gar nicht, wie wunderbar ein transnationaler Raum ist. Deutsche sind ja eh schon in der Minderheit – oder, wie gesagt wird: nicht mehr die Norm – also: dürfen sie sich – ihre mentale Blockade aberziehen lassen – um zu einer Zukunft zu gelangen, die viel, viel schöner ist, als es ihre rückwärtsgewandten Träume zeigen. Eine Zukunft, in der sich die Völker einander befruchten, einander bereichern, den Friedenshimmel miteinander erklimmen. Den Friedenshimmel, den der türkische Außenminister ja auch schon am Horizont aufschimmern sieht, in dem nicht mehr der christliche Gott regiert, sondern der eine, wahre neunundneunzig Namen habende Allah. Mir läuft das Wasser in meinem Gemüt zusammen. Man muss am Ende ja immer fordern: Ich fordere ab sofort die Abschaffung aller idyllischen Bahnhofsdörfchen – und die gesetzlich durchgesetzte Pflicht, nur multikulturelle – vor allem islamisch colorierte – Städte auf den Plattformen elektrischer Eisenbahnen zu erlauben. Dazu müssen Kontrolleure ausgeschickt werden, die in jedem Haus diese Pflicht durchsetzen und gleichzeitig GEZ Gebühren überprüfen. Das macht alles billiger. (Wenn die Finanzierung zu der Forderung hinzugefügt wird, ist es wahrscheinlicher, dass sie auch umgesetzt wird.) 

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