Gül – Vorbild für Integration

Gül habe mit seine Rede mehr für die Integration getan als die Regierung mit ihren neuen Plänen. (Merken die nicht, dass Gül Taktiker ist?) Sind die SPD und Grüne nicht mehr zu retten? In dieser Frage: Nein. Übrigens: Die Türkei versucht alles – auf dem Papier für die EU? – um Christen, die nicht zugezogen, sondern Bürger des Landes sind(!) ein paar Rechte einzugestehen – aber die Leute vor Ort weigern sich, oder klagen dagegen… Christen gab es in der Türkei schon, bevor überhaupt jemand etwas von Mohammeds Auditionen ahnen konnte und die Turkstämme irgendwo in Asien ihre Schafe, Kamele, Esel und Ziegen oder sonstwas hüteten. Und jetzt? http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkische-christen-allein-im-glauben/1959958.html : 1453 wurde durch die Eroberung Konstantinopels das Byzantinische Reich vernichtet. Sicher, die Osmanen haben sich schon seit Ende des 14. Jahrhunderts durch Eroberungszüge das Umfeld unter den Nagel gerissen. Nehmen wir also das Jahr 1400 als Messlatte. Das heißt, dass das Christententum ca. 1000 Jahre in dem Gebiet geherrscht hat. Rechnen wir 1400 bis 2000, dann sehen wir: Osmanen haben ca. 600 Jahre dort geherrscht. Es gab also länger Christen als Osmanen dort. Freilich lebten dort schon seit ca. 50 n. Chr. Christen und auch nach den Eroberungszügen. Es ging mir nur um die Herrschaftsausübung – grob gerechnet. Von daher sind Christen ein Teil der Türkei.   

Impressum auf www.wolfgangfenske.de