Allahs Sohn

La ilaha illa allah – yasou al masih ibnu allah.
Es gibt keinen Gott außer Gott – und Jesus der Messias ist Sohn Gottes.

Da hat einer was dagegen – einer? Nein: Mohammed und all seine Genossen:
Allen voran: http://islam-pedia.de/index.php5?title=Jesus_(‚Isa) Islam-pedia. Sowas gibt es. http://www.way-to-allah.com/islam_zum_kennenlernen/jesus_im_islam.html Wer sich gerne kurz und knapp darüber informieren möchte, was die Bibel und was der Koran zu Jesus sagen, findet hier eine Gegenüberstellung: http://www.islaminstitut.de/uploads/media/HeckerVortragGottderBibel.doc.pdf

Mohammed mochte sich, wie viele vor und nach ihm, lieber einem eigenen Gottesbild unterordnen als dem Gott, der sich in Jesus Christus gezeigt hat. Ich weiß: Ich sage damit, dass Mohammed seinen Allah entweder nicht so richtig gehört hat, oder dass der Engel Gabriel etwas falsch verstanden hat, oder – es stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich der Allah Mohammeds?

Dann gibt es folgende Seite: http://www.sweet-dreamworld.de/abrahams-segen.htm Diese stellt Judentum – Christentum – Islam nebeneinander. Sie stellt die Religionen so dar, dass die Gemeinsamkeiten hervorleuchten! Und so beginnt die Seite: Alle drei glauben: „Es gibt nur einen Gott, den Schöpfer, Erhalter und Vollender des Universums“. Juden glauben „JHWH ist einzig“, Christen glauben an „Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus“, und Muslime: „Es ist kein Gott außer Allah“. Und das sind nicht allein unterschiedliche Worte, sondern mit den Worten sind Inhalte verbunden. Mohammed hat verstanden: Allah ist kein Vater Jesu – und für Christen ist gerade diese Aussage zentral, wenn sie diese auch anders verstehen als Mohammed. Und von diesen unterschiedlichen Interpretationen her deuten beide auch die Welt unterschiedlich, die Ethik: Christen beten nicht durch Unterwerfungsgestik, sie beten ursprünglich mit offenen Händen dem Himmel zugewendet; Christen beten freie Gebete, wie sie mit Gott sprechen – ohne Floskeln, ohne feste Regeln und vorgeschriebene Worte. Freilich kennen sie auch liturgisches Beten und das Vaterunser – aber sie haben eine andere Intention als die muslimischen Festlegungen. Die politischen Auswirkungen sind auch immens: Christen: „Freie Kirche im freien Staat“; Islam: „Islamischer Staat mit islamischem recht“. Ich finde diese Zusammenstellung gut, weil sie eben beides beinhaltet: Gemeinsamkeiten + Unterschiede.

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