Selbstbewusster Konservativismus

Der Tagesspiegel bringt einen Kommentar des Profs Norbert Bolz für Medienwissenschaft an der TU Berlin, in dem er der „anspruchsvollen politischen Rechten“ mehr Selbstbewusstsein verordnet: http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/die-politische-rechte-steht-fuer-buergerlichkeit/1902294.html Apropos „Rechte“ – damit sind keine Nazis gemeint! Das sage ich nur für den Fall, dass einer meiner Leserinnen und Leser automatisch mit „Rechts“ und „Konservativ“ Nationalsozialismus verbinden sollte und als pawlowscher Reflex sich sofort die ideologischen Nackenhaare hochstellen. Ich denke, man sollte statt von Rechts und Konservativ eher den Begriff „Bürgertum“ oder ähnlich verwenden und gleichzeitig die Errungenschaften des Bürgertums wieder in den Mittelpunkt rücken. Zwar hat auch dieser Begriff seine Macken (Emanzipation vom Adel – gleichzeitige Bindung an den Kapitalismus) – ein besserer fällt mir aber nicht ein, um konservativen Fortschritt auszusprechen. Und was antworten darauf neutrale Linke 😉 ? Auch hier wieder: Die Leserbriefe sind fast interessanter als der Artikel.

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