Politiker contra Realität

Die Realität holt auch Politiker immer wieder ein: Taliban ermorden eine schwangere Frau, nachdem sie sie mit Prügel bestraft hatten: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article8899922/Taliban-richten-schwangere-Afghanin-hin.html – Und Trittin? Und Westerwelle? Und all die anderen…? Sie träumen von Gesprächen mit den moderaten Taliban. Und das Schlimme ist, sie werden sie wohl, unverbesserlich wie sie sind, auch führen. Und all die folgenden Verbrechen immer wieder schön reden, wegdiskutieren usw. usw.

Ist das wirklich Satire? http://www.pi-news.net/2010/08/cancan-mit-taliban/#more-149895 

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Eine Antwort auf „Politiker contra Realität“

  1. Heute in WELT-Online aufespießt
    -auch lesbar für die im Beitrag aufgeführten Politiker -und andere Besserwisser und Gutmenschen: „Beim Steinigungen wird jeder Komplize“. Den ganzen Beitrag zu lesen lohnt!

    „Bei Steinigungen wird jeder zum Komplizen“
    Die Willkür des iranischen Regimes ist Berechnung, so Menschenrechtlerin Mina Ahadi. Hinrichtungen dienten als Machtdemonstration

    Steinigung gehört zum modernen Islamismus. Auch die Taliban praktizieren sie zum Beispiel. Bei der Islamischen Revolution im Iran ging es vielleicht anfänglich für einige um die Religion, und auch heute sind tatsächlich viele Führer im Iran sehr fromm – aber aus dem Regime ist im Laufe der Jahrzehnte ein Machtsystem geworden, das zuallererst um sein Überleben kämpft. Dabei spielt der Glaube der Bevölkerung eine wichtige Rolle: Der Rückgriff auf religiöse Gebote erleichtert es ungemein, einzelne Gruppen zu entrechten – im Islam zum Beispiel Frauen. Wenn man es schafft, einen Menschen in ein Leichentuch gewickelt am helllichten Tag auf die Straße zu schleppen und von der Menge ermorden zu lassen, dann ist das vor allem eine unglaubliche Machtdemonstration
    …………..
    WELT ONLINE: Aber wäre es nicht besser, den Kampf um das Leben der Hinrichtungskandidaten der Diplomatie zu überlassen? Möglicherweise kann hinter den Kulissen mehr bewirkt werden, als wenn man das Regime auf offener Bühne zur Aufgabe seiner Prinzipien drängt.

    Ahadi: Daran glaube ich nicht. Was hat denn all das Verständnis, was hat der kritische Dialog in den vergangenen Jahrzehnten gebracht? Selbst in den 90er-Jahren, zu Zeiten der sogenannten Reformer im Iran, wurden Menschen hingerichtet und auch gesteinigt. Irgendwo müssen wir diesem Regime eine Grenze ziehen, und die verläuft bei den menschlichen Grundrechten. Leider haben westliche Regierungen auch andere Interessen, vor allem wirtschaftliche – Deutschland ist da keine Ausnahme.“
    Ergo:
    Wirtschaftliche Interessen haben absoluten Vorrang in der „Diplomatie“…..und wenn es gut geht, kommen irgendwann auch die „Menschenrechte“ zur Sprache -wenn!
    Wo bleibt im Abendland die Humanitas?
    Fragt das
    Echolot

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