Eine Antwort auf „Love-Parade“

  1. Just in diesem Augenblick liest das Echolot eine kritische Analyse der Duisburger Katastrophe im idea Spektrum 30/31 2010. Übrigens ein außerordentllich bemerkenswerter Beitrag zur Diskussion. Echolot zitiert daraus nur ein paar Gedanken:
    „Wenn der Tod zeigt, dass er mächtiger ist als die menschlichen Macher, dann ist gerne von „Werten“ die Rede.Aber von welchen Werten?
    Spaß oder Freude? Triebbefriedigung oder Selbstbeherrschung…? Schrankenlose Freiheit oder Verantwortung? Untergehen in der Masse oder Entfaltung der eigenen einzigartigen Persönlichkeit? Entfesselter Sex unter dem falschen Etikett der Liebe oder Liebe als verbindliche Hingabe von Mann und Frau? Was in den glatten Reden über „Werte“ nicht gesagt wird, ist, dass für die Realisierung von Werten Tugenden erforderlich sind, zu denen einst Familie und Kirche erzogen haben. Wenn die Familien nicht gestärkt, die Kirchen weiter von innen und außen zerrieben werden, kann es keine Erneuerung geben… vielleicht machen sich einige junge Menschen nun auf den Weg, den Verführern nicht mehr in die die Fänge zu gehen und echte Liebe suchen.“
    So weit Gabriele Kuby. Den ganzen Beitrag zu lesen lohnt.
    Das Großartige an dieser Stellungnahme: Die ehemalige „Mitläuferin der 68er-Bewegung“ steht wie ein Leuchtfeuer in schwarzer Nacht und tosendem Meer – und fürchtet sich nicht. Echolot sagt ihr DANK!

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