Nützlichkeitsrassismus

Wow, was für ein Wort. Unionspolitiker regen einen Intelligenztest für Leute an, die nach Deutschland wollen. Das nennt Ali Al Dailami von den Linken: Nützlichkeitsrassismus. Damit hat er Teil an denen, die den Rassismus als Gefahr abwerten. Wer alles als Rassismus bezeichnet, nimmt den eigentlichen Rassismus nicht mehr ernst. http://www.welt.de/politik/deutschland/article8207784/Rassismus-IQ-Tests-sorgen-fuer-Empoerung.html Da mag einer einen Menschen einstellen, der sich für den Betrieb besser eignet: Eignungsrassismus…; in dem Schulbuch, das erwähnt wurde, in dem Evangelikale runtergeputzt werden, findet sich also auch Antievangelikalen-Rassismus… Und da ist auch ein SPDler gegen die Intelligenzfrage, weil man den Fachkräftebedarf decken müsse. Da fragt sich der Leser: ? Wie will man den Fachkräftebedarf decken, wenn die Leute nicht ein gewisses Maß an Intelligenz mitbringen? Aber vielleicht haben Journalisten auch das Wort des SPDlers ein wenig desorientiert eingesetzt. Und Maria Böhmer meint, es sei diskriminierend, wenn man Zuwanderern pauschal Dummheit unterstellt. Auch da fragt sich der Leser: ? Die wollen sicher ja aussieben, weil sie davon ausgehen, dass es schlaue Leute unter ihnen gibt… Nun denn, es sind wieder Angriffe jeglicher Art erlaubt, weil zwei etwas gesagt haben, was manche nicht hören mögen. Ich selbst halte das mit der Intelligenz auch nicht besonders glücklich – aber die haben ja noch mehr gesagt. Darauf hört keiner. Unliebsame Meinungen müssen totgeschlagen werden, da muss man wenigstens nicht argumentieren.

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