Islamismus

Man lese einmal diese Definition von Islamismus. Christentum, Judentum und Islam seien eine Religion, der Islamismus sei eine politische Ideologie. Islamismus trenne nicht Religion und Staat, „sondern geht davon aus, dass Gott mit seiner Offenbarung an den Propheten Mohammed eine perfekte Aneitung für alle Lebenszusammenhänge gegeben hat. Wenn die Bestimmung des Korans zu hundert Prozent streng befolgt würden … gäbe es keine Ungerechtigkeit oder auch Armut auf der Welt. Die Zahl der Islamisten in Deutschland wird auf 36.270 geschätzt.“ http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1004023 Jeder, der ein wenig Ahnung von der Materie hat, sieht, dass der Islam eine Theokratie anstrebt (sogar Hans Küng). Nach dieser oben genannten Definition von Islamismus gäbe es somit keinen Unterschied zwischen wahrem Islam und Islamismus. Also, liebe Redakteure: Nicht Sand in die Augen der Uninformierten streuen, sondern erst einmal ein wenig erkundigen, was eigentlich „Islam“ ist bzw. sein will. Und wenn ihr dann noch einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus findet, dann könnt ihr solche Artikelchen schreiben. Ich selbst sehe keinen Unterschied. Man könnte jedoch per definitionem einen herstellen und sagen: Islamisten sind die, die nicht nur Ungläubige, also Christen, Juden, Atheisten, Buddhisten auf dem Ziel zu einer solchen Theokratie morden (wie man es auch im Koran als Aufforderung finden kann), sondern auch Muslime beseitigen. Also eine Art muslimische Terroristen gegen Muslime. Wenn ich das recht sehe, war Mohammed dagegen, dass Muslime einander meucheln.

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