Islam+Offenbarung

Was ist der Islam? Das finden wir auf: http://islam.de/1641.php

Ist Abschnitt Nummer I 7 („Zustimmung der Frau zur Heirat“) nicht nett? Sie wollte den vom Vater bestimmten Vetter nicht heiraten – hat es dann aber freiwillig doch gemacht, nachdem es ihr Mohammed offen gelassen hatte zu tun. – Was will uns die Geschichte sagen? Mohammed lässt dir die Freiheit, Mädel, aber tue freiwillig, was dein Vater sagt. Wen unterstützt islam.de wohl mit dieser Aussage? Das Mädchen, das den vom Vater Auserwählten nicht heiraten will? Freilich, sie muss ihn ja nur freiwillig heiraten. Ein Oberer des Islam sagte einmal sinngemäß, dass seine Töchter alles frei entscheiden dürften… Sie entscheiden aber in seinem Sinne.  

Oder Abschnitt Nummer 5: Außerhalb der Ehe ist es nicht erlaubt, mit einer Person, die man heiraten kann, Zärtlichkeiten auszutauschen… – mit allen anderen also doch, wenn man sie zu einer Frau erklärt, die man nicht im muslimischen Sinne heiraten will? (Ein iranischer Ausweg: die Stundenehe: man heiratet für eine Stunde und geht wieder seine Wege…; andere Wege in Bezug auf Frauen im Ausland empfiehlt ein saudischer Muslim: Heiraten und wieder gehen. Ich hatte das mal irgendwann in meinem Blog genauer dargfelegt.)

Oder III 2: Besteht der Islam nur aus Regeln und Verboten? – „Es ist ein häufiges Vorurteil, dass der Islam nur aus Regeln und Verboten besteht. Die erlaubten Dinge im Islam überwiegen.“ 🙂 (Falls einer nicht begreifen sollte, warum ich ein Smiley hingemacht habe: Auch wenn das Meiste erlaubt ist, muss man genau wissen, was nicht erlaubt ist. Somit ist es eine Gesetzesreligion par excellence. Die verstehen es, sich – sagen wir – „gewählt“ auszudrücken! Und wundern sich, wenn wir sagen: Taqqiya – Schönrednerei, Vorgaukelei.)

III 3: Ungläubige töten? Nein. Man muss die historische Situation bedenken, in der Abschnitte des Korans geschrieben worden sind – und diese Verse sind „nicht`blind anzuwenden´“. Die meisten (!) Verse beziehen sich auf kriegerische Zusammenhänge. „Der Koran ist jedoch als Ganzes zu sehen und man kann wie bei jedem Text immer einzelne Verse kontextlos herausreißen und ein verzerrtes Bild zeichnen.“ Preisfrage: Und was sagt der Koran als Ganzes? Gibt die Antwort auf diese Frage islam.de oder geben sie nicht doch eher die Koryphäen aus Saudi Arabien, Ägypten usw.? Die sind natürlich nicht für wahlloses Töten. Aber es gibt in deren Sinn schon Situationen, in denen der Muslim angehalten ist, Allahs Ehre mit Gewalt durchzusetzen.

Nach diesen Vorgaben, schaut Euch mal alle Punkte an, z.B. Es ist „historisch gesichert“, dass Mohammed die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem im Blick hatte, als er von seiner wunderbaren Reise träumte – auch wenn er sie selbst nicht benannt hatte. Oder: Muslime gehen wie die meisten Wissenschaftler davon aus, „dass der Inhalt der ursprünglich von Gott stammenden Texte (sc. des Neuen Testaments) durch die Menschen verändert und erweitert wurden, wodurch sich die wortwörtliche Bedeutung dieser Schriften relativiert. Das heißt, dass das Christentum in der Form, wie es jetzt existiert, nicht mehr als identisch mit der ursprünglichen Offenbarung betrachtet werden kann.“ (6) Anders ausgesprochen: Mohammed sagt, dass das Neue Testament verfälscht wurde, also kann es nicht mehr die ursprüngliche Offenbarung sein = Mohammed gibt vor, wie etwas zu verstehen ist. Wenn Mohammed es sagt, muss es ja stimmen… Abgesehen davon, widerspricht sein Offenbarungsverständnis das des christlichen Glaubens massiv. Muss Mohammed mit seinem Verständnis richtig liegen?

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