Zollitsch

Da wollte doch der liebe Herr Zollitsch den Medien entgegen kommen, gute Miene zum bösen Spiel machen, hat Mixa deswegen im Regen stehen lassen, statt sich voll hinter ihm zu stellen – dachte er damit, die Wölfe von sich abzulenken? Sie haben erst recht Blut geleckt – und nun wird der Zollitsch getrieben. Die Wölfe dankens einem nicht, wenn man ihnen den Wachhund als Opfer hinwirft. Am Hirten ist mehr dran. Auch er: Er hat im Grunde noch nicht begriffen, worum es den Kirchengegnern geht. Es geht darum, die gesellschaftspolitische Macht der Kirche zu brechen. Allein darum. Und darum war Mixa eine wichtige Figur, weil er eigentlich der Mutigste von dem ganzen Verein war. Nun ist er geopfert worden – jetzt gehts weiter und weiter und weiter. Und die Kirchengegner in den Medien finden dann wieder Kircheninterne, die sich in das Wolfsrudel hineinstellen und mitheulen und geiferen. Glauben denn die wirklich, dass sie irgendwann nicht auch mal dran sind?

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Eine Antwort auf „Zollitsch“

  1. Unchristliche Schadenfreude könnte aufkommen angesichts der Tatsache, dass bei vielen Leuten der angerichtete Schaden eben nicht „klug macht“.
    Statt eben dieser unchristlichen Regung befällt tiefe Traurigkeit den Zeitgenossen, der erlebt,
    wie „Wahn die Weisen treibet und Trug die Klugen
    prellt.“(Ernst Moritz Arndt 1819!)…..
    Das Echolot

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