Taliban und Kerzenlicht

Was haben die Taliban mit Kerzenlicht zu tun? Frau Käßmann weiß es: http://www.sueddeutsche.de/politik/955/511067/text/ Es sei besser, mit Taliban im Zelt bei Kerzenschein Frieden zu schließen, als Tanklastzüge zu bombardieren. Finde ich auch: Es ist besser, einer Schnake gut zuzureden, als sie zu klatschen. Nun will ich Taliban nicht mit einer Schnake vergleichen: Sie sind Menschen, die umdenken können, die verantwortlich handeln können. Denkt man sich so. Es sei denn: ihre religiöse Ideologie macht sie krank und polt sie um: http://www.pi-news.net/2010/05/die-schoenheit-des-dschihad-ist-unbegreiflich/#more-135833 Nur eine Frage: Wurden die Tanklastzüge aus Spaß und Dollerei bombardiert? Sie wurden von Taliban entführt, um militärisch stärker zu sein. Vielleicht hätte man – Frau Käßmann vielleicht – hinter den Tankzügen herrennen müssen: Lieber Herr Taliban, lieber Herr Taliban, komm ins Zelt, wir wollen bei Kerzenlicht mal darüber reden, dass man keine Tanklastzüge entführen darf! Ach so, du wolltest sie nur, damit du für deine Autos Benzin hast. Dann darfst du sie gerne haben. Entschuldigung, das war nur ein Missverständnis. Du darfst wieder aus dem Zelt gehen, ich puste auch selbst die Kerze aus und erstatte die Kosten für die kostbare Zeit, die du mit mir im Zelt verbringen musstest.

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Eine Antwort auf „Taliban und Kerzenlicht“

  1. Leider habe ich eben erst mitbekommen, dass unter großem Zuschauerandrang die wegen einer Alkoholfahrt zurückgetretene evangelische Bischöfin Margot Käßmann in München ihr Buch “Das große Du“ vorgestellt. Ich glaube auf dieses Buch warte ich nicht, bis es als eBook erscheint sondern hole es mir in Papierform. Ich bin da echt gespannt ob Käßmann ihre letzten Erlebnisse in diesem Buch aufarbeitet.

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