Frage

Hat sich die Theologie bei der Beurteilung naturwissenschaftlicher Theorien zurückzuhalten, weil es eine Sache der Naturwissenschaftler ist, diese zu beurteilen? Wie sieht es mit den Philosophen aus? Dürfen sie nur die Bedingungen, unter denen Wissenschaft forscht, sie zur Sprache bringt, reflektieren – damit aber naturwissenschaftliche Theorien nicht selbst beurteilen? In letzter Zeit wird mal wieder so viel von einer Weltformel gesprochen – Naturwissenschaftler suchen schon mit metaphysischen Anwandlungen nach so einer Weltformel, finanziell unterstützt wie nie zuvor wissenschaftliche Vorhaben unterstützt wurden: Und da sollen sich Theologie und Philosophie zurückhalten? Gefällt es Naturwissenschaftlern, nur im eigenen Saft zu schmoren – und ja keine Anfragen und Beurteilungen von außen zu bekommen? Ist das demokratisch gedacht: Eine Gruppe darf nur durch ihre Mitglieder beurteilt werden? 

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