Dialog

Dialog ist wichtig. Aber muss das heißen, Dialogkritiker anzumachen? Was ist das für ein Dialog, der nicht in der Lage ist, kritische Anfragen an den Islam zu ertragen? Muslime wollen ja nicht mehr Gäste sein, sondern vollwertige Bewohner dieses Landes. Von daher dürfen sie auch den Umgang der Bewohner dieses Landes miteinander genießen. Unflätigkeiten verbieten sich – klar. Aber ein klares Wort darf nicht verboten werden – denn das würde bedeuten, man ließe sich durch die undemokratischen Traditionen des Islam (und des mittelalterlichen Macht-Christentums) anstecken. Islamkritiker haben heute einen klaren Vorteil: Sie kennen sich bestens mit dem Islam aus – Islamfreunde müssen da noch viel nachholen. Und das ist die Crux: Je mehr man den Islam in seiner Tradition und seiner Gegenwart kennenlernt, desto stärkere Nerven muss man haben, um Islamfreund bleiben zu können. Und davor scheut so mancher Islamfreund zurück. Aber Freundschaft bewährt sich erst dann, wenn man dem anderen Wohlgesonnen bleibt, auch wenn man seine Ecken und Kanten kennt.  http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/ziel+vertrauen+und+gespraeche.1010118.htm (gefunden über Kybeline)

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