Medizinmann

Medizinmann, Schamane aus Uganda bekennt Ritualmorde. http://www.agwelt.de/2010-02/uganda-medizinmann-bekennt-ritualmorde/ In dem Artikel heißt es, Ritualmorde würden sich in Afrika ausbreiten. Breiten sie sich aus oder liegt nun der Fokus auf diese alten Traditionen? Wir hatten schon im Blog mal erwähnt, dass auch Indianerstämme ihre Kinder töten – doch in Brasilien wurde diese Nachricht nicht gerne gehört, weil man dadurch den Naturvölkern ihre Bräuche nehmen würde. Ist das in Afrika anders? Dort dürfen sie nicht?  Mancher unter meinen Lesern mag doch sicherlich das Exotische, das Naturbelassene, das Wilde, den guten, naturreinen Menschen. Manchmal gerät man über den naturreinen Menschen ins Straucheln und glaubt dann doch den Menschen, die Christen geworden sind, die davon berichten, dass sie immer Angst hatten vor der Macht der Medizinmänner, dass diese Macht hatten, Geister zu rufen und Macht über Menschenleben. Das sind keine Phantasiegeschichten wildgewordener Christen. Im Gegenteil: der christliche Glaube bringt Befreiung von diesen traditionellen Sklavenhaltern. Freilich muss auch gesagt werden: Manche Christen bleiben in diesen alten Bindungen gefesselt, vermutlich auch Medizinmänner. Es gab in der Antike heidnische Zaubersprüche, in die auch der Name „Jesus“ eingeflochten worden war, weil er als machtvoller Mensch gewirkt hatte. Nicht jeder ist Christ, der „Jesus“ nennt.

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