CDU-Hoffnung?

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer: http://www.saskia-ludwig.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=222 – aber immerhin: sie ist da. Das einzige Glück der CDU ist, dass sie keine Konkurrenz hat. Sobald eine neue vernünftige Partei käme, wäre die CDU auch am Kämpfen wie die SPD – Ansätze bekämpfen CDU-Chefinnen und -Chefs ja noch mit allen erdenklichen Mitteln. Sie aalen sich in diesem Wissen, dass es keine gibt, und machen jeden nur denkbaren Schwachsinn mit. Wer macht im oben genannten Sinne diesen Damen und Herren an der Spitze mal Dampf unterm Hintern? Liebe CDUler – habt Ihr echt keine Möglichkeiten außer zu resignieren?

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Eine Antwort auf „CDU-Hoffnung?“

  1. Frau Saskia Ludwig, MdL CDU (s.obigen Link)
    „Die Bedeutung der kulturellen Leistung „Demokratie“ sowie des christlichen Wertefundaments unserer Gesellschaft müssen klar herausgestellt werden. Es ist unsere Aufgabe, den Menschen deutlich zu machen, dass diese kulturellen Errungenschaften und Werte unabhängig von konjunkturellen Schwankungen in der Wirtschaft Geltung behalten…“

    Sehr verehrte Frau Ludwig: Wie viele Jahre in Regierungsverantwortung in Ländern und Bund hatte die CDU Möglichkeit und Pflicht, das von Ihnen Postulierte zu verifizieren.
    Statt dessen driftete die CDU immer mehr ab von der Er-
    kenntnis, dass durch Jahtzehnte hindurch das „C“ es in der Partei war, das Kern- und Herzstück der Partei war, das Menschen motovierte, dieser Partei beizutreten.
    Es wird viel von „christlichen Werten“ in dieser Partei geredet. Dem Zeitgenossen fällt es schwer, herauszubekommen, worum es sich nach Ansicht der Partei bei diesen handelt. Können Sie das Ihren Lesern erklären?
    Christliche Moral, Ethik und Kultur -diese Elemente haben unsere Gesellschaft lange Zeit zusammengehalten und ihr Leben durch Jahrhunderte bestimmt. Das gilt für die Partei mit dem „C“ heute nicht mehr -trotz aller gegenteiliger „Beteuerungen“, die nur das gegenteilige Handeln greller erscheinen lassen.
    Nur ein Beispiel dieser Tage: Finden Sie, sehr verehrte Frau Ludwig, im Bereich christlicher Ethik einen Hinweis darauf, dass Hehlerei und indirekte Denunziation geheiligte Mittel seien, einen wie auch immer definiereten Zweck zu legitimieren?
    Entweder C = klares Nein oder ein Ja, das im harten Widerspruch zu dem C steht. Ein Mittelding gibt es einfach nicht -auch nicht für Herrn Schäuble.
    Das ist aber eben die Gretchenfrage an die Führungsgre-
    mien Ihrer Partei -die Kanzlerin hat für sich eine Antwort gefunden. Nicht allein im aktuellen Fall.
    In idea Spektrum 4/010 steht Folgendes, der SZ entnommen:
    „Der Vorsitzende des `Arbeitskreises Engagierter Katholi-
    ken in der Union´, Martin Lohmann, spricht an, was viele Mitglieder der Union umtreibt……Für Lohmann setzt die Union die Macht über den Inhalt. Angela Merkel bringt es fertig, vor Christenversammlungen fromm zu reden und dann
    doch eine ganz andere Politik zu machen.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen außer: derartiges (abartiges) Verhalten finden wir in den Führungsgremien dieser Partei landauf, landab.
    Was tun? Wir brauchen eine neue Partei mit dem „C“ als Regulativ und Leitfaden ihrer Politik und Männer und Frauen, die sich gerade hierfür mutig und politisch nicht angepasst offen und öffentlich einsetzen………
    Davon überzeugt ist wieder einmal -oder immer noch!- das
    Echolot

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