Thomas Becket

Am 29.12. dachte so mancher an Thomas Becket: http://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Thomas_Becket.htm. Einer, der nach seiner Wandlung seinen Glauben ernst nahm – was von Potentaten und deren Speichellecker nicht gerne gesehen wird.

Interessant ist die Legende, weil sie stark neutestamentliche Viten mit der des Thomas verbindet: http://www.heiligenlegenden.de/monate/dezember/29/thomas/home.html

„Ein christliches Martyrium ist kein Zufall; Heilige werden nicht durch Zufall: Noch weniger ist ein christliches Martyrium das Ziel eines menschlichen Willens, der sich vorgenommen hat, ein Heiliger zu werden – so wenig als ein Mensch durch Wille und Vorhaben Beherrscher der Menschen werden kann. Ein Martyrium liegt stets im Plan Gottes, der in seiner Liebe die Menschen warnen und auf den rechten Weg zurückführen will. Der wahre Märtyrer ist jener, der Gottes Werkzeug geworden ist, jener, der seinen eigenen Willen im Willen Gottes verloren hat, jener, der nichts mehr für sich selbst begehrt, nicht einmal den Glorienschein des Martyriums.“ (Thomas Becket, Predigt an Weihnachten 1170) (http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Dezember29.htm) PS: Spannend ist es, an dieser Biographie die Legendenbildung zu beobachten.

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