Iran und co. 3

Islamische Staaten, die nicht so sehr im Blick von uns Deutschen stehen – außer für den Urlaub, sind die nordafrikanischen Staaten. Die Pulverfassstaaten, die Sarkozy so für die EU umwirbt: Libyen, Algerien, Marokko, Staaten, die Frankreich, die Beneluxländer und natürlich Spanien einiges Kopfzerbrechen bereiten. Spanien, weil es ja kein christliches Land ist, sondern was Allah mal gehört hat, will er wieder haben – und danach strebt so mancher Nordafrikaner. In Algerien schlummert noch mancher in seinem Terrorcamp und träumt davon, sich ins Paradies zu katapultieren – freilich nicht ohne noch manchen Ungläubigen in die Hölle gejagt zu haben. Ach ja, nicht nur Sarkozy umtanzt diese Staaten – auch unsere Stromgesellschaften, die dort das Sonnenlicht einfangen wollen, um es hierher zu schaffen. Damit wollen sie die Pulverfässer finanzieren – und irgendwann fliegen uns die Solaranlagen um die Ohren. Libyens Gaddafi fliegt ja schon und umwirbt junge Frauen in Paris und Rom. Etwas weiter ab vom Schuss liegen Somalia, Ostäthiopien, Nordostkenia – und das Land, das für einen Schurkenstaat fast schon Synonym geworden ist: der Sudan. Der die reichen Länder wegen ihres CO2 Ausstoßes dafür verantworlich macht, dass dort Minderheiten im Süden und Westen von barbarischen Horden gejagt werden. Vieles dieser Länder sind ehemaligen Staaten, in denen Sklaven für die orientalischen Herrscher gejagt worden sind. Das verpflichtet, der Religion der alten Sklavenjäger treu zu bleiben – weil man als Muslim nicht unbedingt versklavt werden konnte: Ein Muslim darf normalerweise keinen Muslim als Sklaven halten (es sei denn es herrscht Mangel auf dem Markt oder wird zum Muslim zweiter Klasse erklärt). Darum kommen heute so viele aus den Philippinen, Indien, Thailand usw. in die reichen arabischen Staaten des Ostens, um dort zu arbeiten. Aus diesem Grund bleiben einige dieser nordafrikanischen Staaten vielleicht heute noch dem Islam recht treu, der Schock sitzt tief – wie bei manchen Südosteuropäern, die auch islamische Herrschaften genießen durften. Im Tschad sitzen sicherlich auch einige Radikale, die die Welt mit dem Islam beglücken wollen. Gingen dort nicht vor ein paar Monaten einige nach Nordnigeria, um die streng-islamischen Nordnigerianer noch strenger zu machen? Immer wieder explodieren die muslimischen Nordnigerianer – und wieder muss man hören, dass Kirchen niedergebrannt, Menschen gejagt werden, weil sie Christen sind oder als solche verdächtigt werden…

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de