Jepsen

Bischöfin Jepsen hat nichts gegen Muezzinruf in Hamburg. Sie spricht von einem sensiblen Miteinander und man müsse dran arbeiten, dass das nicht irgendwann umkippe. Und wie es am Umkippen ist, zeigen die Reaktionen im Kommentarbereich. http://www.shz.de/home/top-thema/article//bischoefin-muezzin-ruf-waere-vorstellbar-1.html Apropos Muezzin-Ruf. Sie weiß sicherlich, was gerufen wird: http://minarett.blogspot.com/2009/10/glockenschlag-und-muezzinruf.html – wenn unsensible Politiker dafür wären, kann man es ja noch verstehen, aber sie als Bischöfin sollte doch eher dafür Sorge tragen, dass der christliche Glaube seinen Raum bekommt. Übrigens was folgt daraus, wenn man gegen den Muezzinruf ist? Wie schon gehabt: Wenn wir nicht rufen dürfen, dann müssen auch die Glocken abgeschaltet werden. Oder: Alle Religion ist Privatsache: Muezzin und Glocken weg. Oder: Muezzin im Urlaub ist doch so schön, wenn er in der Ferne tönt… So wird dann auch gleich christliche Religion mit ausgehebelt: einmal von Muslimen (wenn wir nicht – dann die auch nicht) zum anderen von kulturvergessenen Atheisten (alle nicht) und von Turisten (Urlaubsträume in der Ferne).

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Kommentare sind geschlossen.