Weihnachten

Nun, den Artikel über die Weihnachtshasser mag so mancher verstehen – aber woran liegt das? http://www.welt.de/vermischtes/article5563371/Warum-das-Fest-der-Liebe-haeufig-ein-Graus-ist.html  Sicher nicht an der Freude: „Christ – der Retter ist da“, sondern eher: an dem ganzen Tumult der mit allem drum und dran verbunden wird. Aber interessant finde ich so manches Beispiel in dem Artikel: Menschen haben sich übergessen – oh, Leute, was kann Weihnachten dafür, dass Ihr kein Maß halten könnt!? Es liegt am Stress, Geschenke zu finden – ich kann das nachvollziehen – aber auch hier: Was kann Weihnachten dafür, dass wir kein Maß halten können. Oder: einer hat seine Freundin am Weihnachtsabend mit seinem Bruder im Bett erwischt, ein Kind wurde vom betrunkenen Stiefvater verprügelt – meine Güte, was hat moralische Verdorbenheit mit Weihnachten zu tun? Wenn die Freude über „Christ, der Retter ist da“ nicht vorhanden ist, müssen Ersatzfreuden her. Und jeder weiß selbst, dass diese Ersatzfreuden eben nur Miniabbilder der großen Freude sind – und darum gibts so manche Weihnachts-Depression. Wie kann das geändert werden? Es gibt keinen Allerweltstipp. Aber vielleicht selbst versuchen, ein wenig ruhiger und gelassener zu werden, den Mittelpunkt des Festes wieder zu suchen, zu suchen: Warum feiern wir Weihnachten? Was ist der eigentliche Grund der Freude? Warum können viele Menschen guten Gewissens sagen: Jesus Christus ist das Licht der Welt, „Christ, der Retter ist da“? Die Suche nach dem Kern von Weihnachten begleitet den Menschen nicht nur vor Weihnachten, sondern im gesamten Leben: Die Hirten warteten, Simeon wartete ein Leben lang, Hanna wartete ein Leben lang durch Leid hindurch, Maria und Josef warteten – und dann war er auf einmal auf ganz unerwarteter Weise da. Hoffendes Warten, suchendes Warten, freudiges Warten – das kennzeichnet für mich auch Weihnachten. 

Übrigens: Was hat moralisches Fehlverhalten mit Weihnachten zu tun? Gerade in diese Welt der Finsternis kam Jesus Christus, um einen neuen, hellen, einen Lichtweg zu weisen.

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Eine Antwort auf „Weihnachten“

  1. Dazu dann noch die schlichte Frage: Wer kann mit Sinn und Verstand in Problembereichen seines Lebens Gott, den er aus seinem Leben fortgeschoben hat, für diese verantwortlich machen -nachdem er sich selbst oder andere ihm diese bereitet haben?
    Wer Gott aus seinem Leben hinauskatapultiert, hat das Recht verwirkt, mit ihm zu „rechten“. Aber gerade das ist dem Menschen erlaubt, der sein Leben im Glauben der Führung Gottes anvertraut hat und darum weiß, dass Gottes Wege für ihn -trotz allem Widerstreit- Wege des Heils sind.
    Der beten gelernt hat: DEIN Wille geschehe.
    Möge der Friede Gottes in Jesus Christus, dem LICHT der Welt, über das Christfest hinaus Herz und Sinne der Menschen weltweit befrieden.
    Das wünscht Ihnen das
    Echolot

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