Sicherungsverwahrung

Die künftigen Opfer dürfen sich also beim Europäischen Menschenrechtsgerichtshof bedanken: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,667637,00.html Er hat die nachträgliche Sicherheitsverwahrung als etwas beurteilt, das nicht mit den Menschenrechten konform gehe. Deutschland muss dem Kläger 50.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Wie abgehoben leben diese Herrschaften eigentlich? Und noch eine Frage: Wenn ein Mensch aufgrund dieses Urteils zum Opfer wird, darf er sich dann (wenn er noch kann) wegen Schadensersatz an diesen Gerichtshof wenden – oder muss der Staat dann auch wegen unterlassener Hilfeleistung zahlen? Wird Deutschland dieses Urteil umzusetzen bzw. so umzusetzen, dass es berücksichtigt wird und gleichzeitig nicht? Wenn solche abgehobenen Urteile kommen (das Gebäude, in dem diese Herrschaften tagen, sieht schon irgendwie Ufohaft aus) – und keiner sie mehr umsetzt, hat sich diese eigentlich gute Einrichtung ad absurdum geführt. Ich meine, dass es ja grundsätzlich richtig ist, einem Menschen nicht nachträglich noch mal was aufzubrummen. Aber wenn ich abwäge, dann neigt sich die Waagschale zugunsten der künftigen Opfer.  http://www.echr.coe.int/echr/Homepage_EN (Nur französisch und englisch – spricht das nicht auch gegen die Menschenrechte? – so fragt der deutsche Mitfinanzierer – als Steuerzahler – dieses Gremiums. Oder habe ich was übersehen?)

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