Islamkritik

Eine Frau aus Österreich ist in die Schusslinie derer geraten, die Islamkritiker-Phobie haben, – also Menschen, die Angst vor den Menschen haben, die den Islam kritisieren – wahrscheinlich damit auch Angst vor dem Islam selbst zeigen, wie an so manchen Schweizer Befürwortern der Minarette zu erkennen war. (Stimmt bloß für die Minarette, sonst werden Islamisten aufrührerisch…) Sie hatte ihre Meinung in einem engeren Kreis gesagt – und schon kommen die Denunzianten, die sich wichtig tun und zeigen sie an: http://www.pi-news.net/2009/12/ich-bin-gegen-den-dialog/#more-103227  

Merken die Denunzianten eigentlich nicht, wie sehr man mit solchen Methoden diktatorische Verhältnisse herbeiholt? Merken sie nicht, dass sie genau das tun, was fast alle islamische Staaten so menschenrechtsfremd macht? Man darf nicht mehr das sagen, was man denkt, man darf nicht mehr tun, was man möchte – interessant finde ich die Beobachtung von Frau Sabaditsch-Wolff, dass vor allem Frauen von den Islam-Verteidigern angegriffen werden. (Wobei ich freilich vermute, dass überwiegend Frauen so mutig sind, das zu sagen, was sie denken.) Mit diesen Methoden werden unsere demokratischen, freien Länder schon mal der Scharia angepasst: Angst soll herrschen allerorten das freie Wort auszusprechen, die frei verantwortete Tat zu tun.

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