Poesie – 800n.Chr.

Eines der frühesten überlieferten Texte in althochdeutscher Sprache ist das Wessobrunner Gebet. Es stammt aus dem 9. Jahrhundert: http://www.wessobrunn.com/wessobrunner_gebet.htm 

Das erfuhr ich unter den Menschen als der Wunder größtes,
dass Erde nicht war, noch oben der Himmel,
nicht Baum …, noch Berg nicht war,
noch … irgend etwas,
noch die Sonne nicht schien,
noch der Mond nicht leuchtete,
noch das herrliche Meer.
Als da nicht war an Enden und Wenden,
da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes,
und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister.
Und Gott der heilige …
Gott allmächtiger, der du Himmel und Erde wirktest
und der du den Menschen so mannigfach
Gutes gegeben,
gib mir in deiner Gnade
rechten Glauben
und guten Willen,
Weisheit und Klugheit und Kraft,
den Teufeln zu widerstehen,
und das Böse (Arge) zurückzuweisen
und deinen Willen zu tun (wirken). (D
em oben genannten Link entnommen.)

Weitere althochdeutsche Texte der Zeit: Zaubersprüche: http://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zauberspr%C3%BCche und das Hildebrandslied: http://de.wikipedia.org/wiki/Hildebrandslied

Und wenn man diesen Pfaden nachgeht, entdeckt man spannende Dinge, die unsere Vorfahren getrieben haben. Nicht nur um Kämpfe geht es, sondern es geht um Kultur: http://wapedia.mobi/de/Paarreim und von hier aus kommt man zu Otfried von Weißenburg. Wer das war?: http://wapedia.mobi/de/Otfrid_von_Wei%C3%9Fenburg Und wer hier die Fährte weiter verfolgen will, lernt eine ganze Menge aus dem 9. Jahrhundert kennen.

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