Kristina Köhler

Jetzt braucht diese Frau Nerven. Jung wurde gegangen – und nun regen sich schon die ersten Anti-Köhler-Krakeeler. Hoffentlich kommt sie zum Arbeiten – und muss nicht ständig irgendwelche Angriffe abwehren. Die Opposition hat im Augenblick keine Konzepte – außer denen, dass sie krakeelt. Nun, die müssen auch erst mal die Wahlniederlage verkraften – mit ihr die enttäuschten Journalisten, die all ihre Mühe, die SPD großzureden, misslungen sehen – , ihre Wunden lecken, andere anbellen. Es wäre freilich schön, sie würden ihr gekläff in Grenzen halten. Aber Vernunft ist nur bei wenigen anzunehmen, nach den Erfahrungen der letzten Jahre. Es geht darum, zu zeigen: Wer hat die Macht im Staat: Die Opposition mit den enttäuschten Journalisten – oder die Regierung. Inzwischen wird aber immer deutlicher – zumindest mir -, dass die Medien ihre geballte Macht einsetzen können, aber hinter ihnen steht immer weniger die Bevölkerung. Das ist eine wichtige Beobachtung in der letzten Zeit. Manche lassen sich noch verführen – es werden aber immer mehr, die das Spiel durchschauen.

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