Menschen

Die Entwicklung – vor allem die kulturelle Entwicklung – des Menschen, wie ihn manche Wissenschaftler sehen:
Vor 7 Millionen Jahren: sahelanthropus tschadensis.
Vor 160.000 Jahren: der älteste unbestrittene Mensch.
Seit ca. 120.000 Jahren: Grabbeigaben beim homo sapiens (= Hinweis darauf, dass der Mensch das Sterben reflektiert)
Seit 40.000 Jahren: Höhlenzeichnungen (Magisches Denken?)
Um 7000 Jericho – die älteste Stadt(?)
Seit 3500 Stadtstaaten mit König – Priesterkönig an der Spitze.
Seit 3200 vor Christus die ersten Hochkulturen (Mesopotamien, Ägypten, Industal: Götter in Verbindung mit Tod – Kosmos – Tiere – Erdenchaos)
Dann ab 1000-1 v.Chr. wird es bekannter: Israeliten (David, Altes Testament), Griechen, Römer…

Und zwischen diese dürren Zahlen kann man Themen füllen: Wann begann der Mensch zu sprechen, Feuer zu machen, Tiere zu domestizieren und zu züchten, Pflanzen anzubauen und zu züchten, Bodenschätze zu heben und zu verarbeiten, zu schreiben und zu handeln, wann wurden Regeln des Zusammenlebens, Gesetze schriftlich fixiert, wann gab es die ersten mündlichen Geschichten und schriftlichen Romane… – und da sehen wir doch aus unserem unmittelbaren Kulturkreis Homer und die griechischen Philosophen hervorleuchten und das Alte Testament mit seinen alten Schriften und die Propheten – und dann freilich auch Jesus mit seinen Menschheitsneuerungen. Beide Begleiter (Homer, AT) unserer westlichen-menschlichen Kultur decken einen großen Zeitraum der bewussten Kultur ab. (Und natürlich: Die Ägypter mit ihren Einflüssen auf die alten Griechen und Hebräer.)

Im Osten tun sich hier vor allem die hinduistischen Schriften hervor – leider weiß man nicht unbedingt, wie alt sie jeweils sind, was wirklich uralter Kern ist, was jünger ist, genauso bei buddhistischen Texten. Dann gibt es noch Laotse (6.Jh.?) und Konfuzius (6./5. Jh.v.). Auch hier haben Menschen die alte Kultur nicht streng bewahrt, sondern altes immer neu ergänzt.  

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