Migazin

Meine Lieblingsseite übertrifft sich mal wieder selbst. Überall sieht sie Rassismus… – aber auch sonst: Sarrazin lässt sie nicht los. Und ein schlauer Mensch darf sagen, dass auch eine atheistische oder christliche Türkei eine große Herausforderung für die EU sei. Das lieben wir – solche Aussagen: Ein Wirbelsturm wäre auch schädlich, wenn er keiner wäre – oder so. Schlau, schlau. Woher er das nur wieder weiß? Was ist das überhaupt für eine Denke: Eine atheistische oder christliche Türkei wäre für die EU schwer? Sowas zu denken macht doch gar keinen Sinn, weil sie eben nicht atheistisch bzw. christlich ist. Nun denn, atheistische Ansätze hat es ja mal gegeben – aber die wurden dann nationalistisch geprägt. Denkt er bei christlich an Byzanz? Aber da gab es ja noch keine Turkstämme im Land.

Waren die Turkstämme eigentlich einmal christlich – bevor sie Byzanz mit ihrem Islam eroberten? Irgendwo habe ich mal gehört, dass sie zum Teil Manichäer waren – eine dualistische, extreme Frömmigkeit, die massiv zwischen Licht und Finsternis, gut und böse, oben und unten unterscheidet. Mani hatte Offenbarungen und sah sich als Nachfolger der bekannten Religionsstifter an. Religionsstifter mit ihren Eigenoffenbarungen beeindrucken diese Völker wohl seit jeher.

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Eine Antwort auf „Migazin“

  1. Schade nur, dass sich hinter der schönen Fassade des Migazin genauso unehrliche Politiker verstecken, wie woanders auch. Vor allem Armin Laschet, der sich den schönen Titel Minister für Integration gegeben hat, macht im Migazin ungeniert Werbung für die Körber-Stiftung.

    Dabei verbirgt sich hinter der Körber-Stiftung eine Firma, die mit dem Bau von Maschinen für die industrielle Massenproduktion von Tabakdrogen praktisch ein weltweites Monopol innehält. An diesen Tabakdrogen sterben jährlich Millionen Menschen. Dass ausgerechnet die Körber-Stiftung einen Teil dieser gigantischen Gewinne in „soziale“ Projekte steckt ist mitnichten eine gute Tat für die Menschheit, sondern reines Marketing, um als „Mordsindustrie“ gut dazustehen.

    Im Übrigen war der Gründer der Körber-Stiftung, Kurt Adolf Körber, ein NSDAP-Mitglied, der mit Feuereifer Waffen für den wahnsinnigen Krieg der Nazis entwickelt und gebaut hat. Dafür mussten unter seiner technischen Leitung auch 3000 Zwangsarbeiter schuften. Kurt A. Körber erklärte selbst noch im Alter von 80 Jahren gegenüber der Zeitung „Die Welt“: „Ich wollte den Krieg gewinnen, dafür habe ich gearbeitet. Tag und Nacht.“

    Noch ein Wort zur „demokratischen“ Haltung des Migazin: hier will man offensichtlich schöne heile Integrationswelt darstellen. Denn kritische Kommentare werden dort (trotz sachlicher Nachprüfbarkeit) einfach gelöscht.

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