National-Sozialisten + Gott

Meissner hatte National-Sozialismus mit Atheismus verbunden. Das mögen manche nicht besonders gern hören und stellen heraus, dass Atheisten verboten worden waren und der Gottesglaube zur Staatsdoktrin erhoben worden sei. http://hpd.de/node/8113 Ja, nur fehlt ein wenig an Infos – und dadurch sind die Aussagen (zumindest die im Artikel genannten) unseres obersten Atheisten Schmidt-Salomon nur zum Teil richtig: Der Kommunismus war den National-Sozialisten als Konkurrenz-Religion zuwider. Und darum bekämpften sie den Atheismus – der von ihnen mit Juden in Verbindung gebracht worden war (aus der Zeit heraus: Spinoza, Marx und co.). Und dann haben sie sich als National-Sozialisten mit ihrer Ideologie vom Kommunismus abgrenzen müssen – und das taten sie unter anderem durch den „Gottesglauben“. Dieser Gottesglauben war freilich nicht christlich – sondern hatte seine ganz eigene Prägung bekommen – was jedoch den Zeitgenossen nicht immer deutlich geworden ist, weil Hitler bekanntlich die Kirchen in seinen NS-Sumpf hineinziehen wollte. Er schauspielerte christlich – was damals nur sehr hellhörigen Menschen aufgefallen ist. Aber inzwischen weiß man doch mehr… (Vgl. mein Buch: Wie Jesus zum Arier wurde, WBG 2005) Meissners Sicht: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=2524

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