Brief

Ein interessanter Brief: http://www.claudia-roth.de/home/not_cached/inhalt/offener_brief_an_ursula_von_der_leyen_bundesministerin_fuer_familie_senioren_frauen_und_jugend_u/einzelansicht/?cHash=f8954c70e5 – doch was soll der? Worin liegt das Interesse eines solchen, mit viel Aufwand formulierten bzw. anderen Mitunterzeichnern vorgelegten Briefs? Geht es nur darum, darzulegen, dass sich auch die neue Regierung gegen die Rechtsradikalen wenden möge? Hat sie doch gerade beschlossen, das zu tun, eingeschlossen freilich auch die Linksradikalen und Islamisten. Eigenartig. Ist das eine Art Wunden lecken nach verlorener Wahl? Soweit ich weiß, kann die Regierung doch nicht einfach beschließen, dass die NPD kein Geld mehr bekommt – dazu müsste diese Partei ja erst verboten werden. Oder liege ich da falsch? Ich habs! Sie haben Angst, dass die bisherigen Gelder gegen den Rechtsradikaliusmus auch gegen Linksradikalismus und Islamisten verwendet werden, der Geldtopf der Linken gegen Rechts also geschmälert wird. Doch warum kämpfen diejenigen, die sich bisher gegen Rechtsextremismus hervorgetan haben, nicht auch gegen Linksextremisten und Islamisten, die auch unsere Demokratie gefährden? Ist es unmöglich, Programme zu entwickeln, die sich gleichermaßen gegen alle Extremisten wenden? Oder fehlt der politische Wille? Freilich sehe ich, dass es leichter ist, gegen eine Ideologie anzukämpfen, wenn man die Leute mit einer anderen Ideologie geimpft hat. Ist jedoch der Kampf für Demokratie wirklich der Grund des Engagements, dann dürften Menschen auch für die Demokratie begeistert werden können – ohne ideologische Fundierungen von rechts, links, politischem Islam. (Link gefunden über pi)  

Übrigens: Das wäre doch einen Brief wert, von Frau C. Roth und den anderen: Frau Ates wird mit Mord bedroht! Ach so, Islamisten bedrohen sie. Naja, dann können die oben unterzeichnenden Herrschaften ja wieder zur Tagesordnung übergehen. Hoffentlich nicht!! http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess+in+berlin/165249/ein+ganz+normaler+mordaufruf

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Eine Antwort auf „Brief“

  1. Könnte es sein, dass die Schreiber und Unterzeichner dieses „Offenen Briefes“ -ohne Ausnahme „Linke“ und „auf dem linken Auge“ Blinde- sich einfach noch nicht damit abgefunden haben, dass ihnen der Einzug in die Regierung unseres Landes, von dem sie im Vorfeld der Wahlen fest überzeugt waren, von den Bürgerinnen und Bürgern schlichtweg nicht gewollt sind- und auch in Zukunft nicht gewollt sein werden?!
    Man könnte die Intension des Briefes schlicht so sehen:
    Neuer Versuch, sich ins Gespräch zu bringen und „operative“ Macht zu demonstrieren, die ihnen zumindest für einige Jahre versagt bleibt.
    Was diese Leute unter Umständen als „APO“ im Schilde führen, das zu beobachten ist wichtiger als das von ihnen
    verfasste langhschweifige „Papier“.
    Der Verfassungsschutz wird gut daran tun, die Verfasser des Offenen Briefes im Auge zu behalten! Nach wie vor: Gefahr von LINKS!

    Das

    Echolot

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