Verschleierungstaktik

Verschleierungstaktik der Polizei, die nach hinten losgeht. Wenn im Kontext von Verbrechen keine Namen oder keine Volkszugehörigkeit genannt wird, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Menschen aus dem eigenartigen „Südland“. Wenn Deutsche genannt werden, dann handelt es sich nicht immer um Einheimische, sondern um Eingedeutschte – manchmal werden sie von den Medien auch mit deutschen Namen (Name geändert) versehen, um wirklich sicher zu gehen, dass auch ja keiner hinter die wahre Identität kommt. Man sollte auch die Tat nicht benennen, denn manchmal kann man von der Tat auf die Herkunft des Täters schließen. Manchmal wird die Identität verschwiegen – doch Medien verschweigen sie nicht immer, weil nicht alle Journalisten die Verschleierungstaktik gelernt haben, vor allem die von kleineren Blätter nicht (bringt ja sicher auch Auflagen). Und wenn dann die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten wird, ohne dass Herkunft und ähnliche Merkmale genannt werden, dann ist das ein schlechter Scherz. Wenn man sie nicht mehr suchen lässt, dann ist das Diskriminierung der einheimischen Kriminellen – und wenn eine Folgetat geschieht, vielleicht auch Vereitelung der Aufklärung? (Ich kenne mich mit der juristischen Sprache nicht so genau aus – aber ich denke, es wird klar, was ich meine.) Warum geht die Verschleierungstaktik nach hinten los? Wenn man diese Verschleierungs-Sprache beherzigt, dann kann es sein, dass keine Herkunft genannt wird, und dann wird der Täter – ob er es ist oder nicht – vom Leser stillschweigend dem Südland zugeschrieben. Bis alle Namenlosen dem Südland zugehören – und dann wird erst recht Stimmung gegen Bevölkerungsgruppen macht. http://www.welt.de/politik/deutschland/article4867593/Die-Angst-der-Polizei-vor-Diskriminierung.html;jsessionid=6E481EAA1209AC51249B70152EB6DF9B#vote_4868090 Ich sehe ein: Es ist ziemlich verzwickt.

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