Friedensislam?

Sie sagen es immer und immer wieder – und es gibt viele Ungläubige, die es den leitenden Muslimen nicht glauben wollen (ich bastle mir einen Islam, wie er mir gefällt): Konvertiten – auch die, die mal in den Islam hineingegangen sind und ihm danach den Rücken kehren, sind des Todes: Es ist Verrat an Allah: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M549843d335a.0.html Wissen es eigentlich die Leutchen, die hier konvertieren? Das ist wohl wie ein Eheschluss mit einem Menschen, dessen Fehler man wahrnimmt, aber meint, er würde sich noch ändern. Aber viele dürften es wahrscheinlich gar nicht wissen, weil sie von allen Seiten vernebelt werden – und sich gerne vernebeln lassen.

Freilich gibt es auch andere Stimmen, so eines islamischen Profs aus den USA – aber weiß man, an wen man gerade gerät? Welche Bedeutung hat diese Stimme? http://www.islamonline.net/english/Contemporary/2006/04/Article02.shtml – vor allem: Er gibt sich viele Rückzugsmöglichkeiten… (wenn es um die Nation geht… – weiß man es als einsamer Konvertit vorher?; was er richtig sagt, kommt von Allah, was falsch, das möge Allah verzeihen… – und was, wenn Allah gerade die hier präsentierte Harmlosigkeit für falsch hält?; wissen Allahs Freunde, Muslime aus den arabischen Staaten, aus Indonesien usw. nicht auch, was Allah will? Weiß es der Prof. besser oder wissen es die islamischen Chefs aus Ägypten und Saudi Arabien…? Fazit: Es gibt moderate Stimmen – nur kann man als Konvertit hoffen, auch an so einen Moderaten zu kommen, wenn es eng wird. Doch bleibt der Moderate dann bei seiner Meinung oder sieht er schnell ein: Allahs Wille war ein anderer, und ich habe falsch gedacht – wenn er selbst Schwierigkeiten bekommt?) Das macht den Islam so spannend – vor allem für Konvertiten.

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