Patriarchale Religion

Das Christentum als patriarchale Religion konnte entschärft werden, weil es in Jesus Christus den Ursprung hat: Die Achtung der Frauen ist bei ihm deutlich. Freilich hat er Gott mit „Vater“ angeredet – dieser „Vater“ wird aber zum Beispiel im Gleichnis vom Verlorenen Sohn definiert, er ist ganz und gar nicht der stolze Patriarch (Rembrandt malte Gott im berühmtesten Bild vom Verlorenen Sohn mit einer Frauen- und einer Männerhand). Interessant finde ich auch den „Vater“, der seine zwei Söhne auffordert, im Weinberg zu helfen. Der eine sagt: Nein, tu ich nicht – und der Vater zwingt ihn nicht. Der andere sagt: Ja, tuts aber nicht – der Vater beschimpft ihn nicht. Das „Gott-Vater“ Bild Jesu ist faszinierend. Und das hat sich im Christentum weiter verfestigt durch den „Heiligen Geist“: hebräisch: feminin (griechisch: neutrum – hat aber in der Theologie vielfach feminine Komponenten behalten). Dann hat sich in den Jahrhunderten das patriarchale Element immer weiter verstärkt – aber es fällt dem christlichen Glauben aufgrund dieses Ursprungs leichter, es wieder zu schwächen. Zu http://www.kybeline.com/2009/09/23/der-schweinegott-war-eine-gottin/#more-7456 Meine Unterstützung hat Kybeline, wenn sie sagt: „Die Kaaba gehört mir!“ Klasse Forderung – sogar begründet 🙂 !

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2 Antworten auf „Patriarchale Religion“

  1. Hallo, Kybeline, ich habe meine Begründungen in facebook vorgestellt. Da ich vorher noch nie in facebook war, weiß ich nicht, ob sie auch angekommen sind. Ich hoffe nur, dass diese „Begründungen“ nicht dazu führen, mir meine Wissenschaftlichkeit abzusprechen ;)Der Stil ist in so manchem Buch zu finden, der irgendwelches Zeugs über Jesus usw. behauptet. Damit zeige ich: Ich beherrsche den Stil auch, wenn ich will – jeder beherrscht ihn, wenn er ein wenig bekloppt ist – und nun ein 🙂

  2. Hallo Herr Fenske,

    Sie wollten mich unterstützen, schreiben Sie 🙂
    Ich habe inzwischen 12 deklarierte Unterstützer in einer Facebookgruppe. Diese Zahl müßte Ihnen auch was sagen: Apostel, griechische Götterwelt, usw.

    In einem Wort, es ist eine guute Zahl um dort weiter zu machen. Würden Sie vielleicht Ihren letzten Satz ein wenig erweitern? Denn auf Ihren Expertenaussage (als Theologe) habe ich mich bezogen, als ich zu dieser Gruppe einlud. 🙂
    Vielleicht haben Sie gar selber Lust, der Gruppe beizutreten. Sie werden bereits ein paar bekannte Namen vorfinden.

    Es ist keine große Angelegenheit, sich bei Faceebook zu registrieren. Und solche Gruppenzugehörigkeiten bringen keine zusätzliche Tätigkeiten mit sich.

    Vor allem aber wollte ich meiner Gruppe ein weiteres Stück Gruppeninformation geben und mir fällt gerade nichts ein.

    http://www.facebook.com/group.php?gid=137996562951#/group.php?gid=264985250429&ref=mf

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