Einlullen

Das ist wieder ein wichtiger Artikel! Jeder weiß, dass es so ist, kann es zumindest ahnen – aber es darf nicht gesagt werden, um die schön redenden Worte der Verantwortlichen nicht zu gefährden: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,649096,00.html . Die Polizei kommt nicht mehr mit – und Stellen werden mancherorts gestrichen oder nicht aufgestockt, obwohl es dringend notwendig ist. Zivilcourage dieses Polizisten wird nicht gerne gesehen. Wie neulich gehabt: Zivilcourage wird nur gern gesehen, wenn die Herrschaften es erlauben.

Soll der Polizist Namen tragen? http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Polizeigewalt-Leserdebatte;art126,2901384 Wird der einzelne private Polizist dadurch nicht Angriffen ausgesetzt? Werden auf Demos Polizisten aufgrund der aufgeheizten Atmosphäre nicht grundlos angezeigt? Werden Polizisten dadurch gezwungen, sich passivst zu verhalten und sich und den Staat dadurch angreifbar machen? Schläger dürfen zuschlagen – Polizisten müssen zuschauen? Angesichts der aggressiver werdenden Demos ist das namentliche Outen der Polizisten ein gefährliches Unterfangen. Die GdP sollte hart bleiben.      

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Eine Antwort auf „Einlullen“

  1. Das alles ist ja lediglich ein winziges Teilchen eines riesengroßen Puzzles, dessen Teile wild durcheinander geworfen sind und keine Chance lassen, zu logischen Verbindungen und einem vernünftigen Ganzen zu kommen.
    Im Klartext: Die von einer „Politischen Korrektheit“ diktierten Gesellschaften sehen nicht mehr klar. Weder die Initiatoren noch die Verfechter dieses Wahnsinns erkennen die Grenzen des Ganzen -weder diesseits noch jenseits dessen, was politisch korrekt ist oder eben nicht. Unsicherheit durchzieht alle Ebenen der Gesellschaft-von ganz „oben“ bis ganz „unten“!
    Welcher Polizeibeamte begibt sich freiwillig in Gefahr, von falschen Anklägern vor den Kadi gezerrt zu werden. Diese Gefahr aber wächst von Tag zu Tag. Ein jeder Staat, der allein von ideologiedurchsetzter Politik regiert wird, fällt ins Chaos.
    Aus diesem Fakt, erlitten im vorigen Jahrhundert zur Genüge, haben diejenigen, die eidlich bekundet haben, „des Volkes Bestes zu suchen und nichts anderes“, gar nichts gelernt. Die notwendige Staatsgewalt wurdeund wird weiterhin von „der Politik“ selbstmörderisch entkernt! „Alle Gewalt dem Volk (der Straße!)“ so die kommunistische Linke!
    Völker, hört endlich die Signale!
    Allein e i n e Folge, dokumentiert durch den SPIEGEL Beitrag -s.Link, sei hier erwähnt:

    „Eine Stadt in Deutschland: 600.000 Einwohner, alle neun Minuten eine Straftat, dazu Ordnungswidrigkeiten, Unfälle und die Hilferufe Verwirrter, Einsamer oder Verzweifelter. Wie können 36 Polizisten hier für Sicherheit sorgen? Gar nicht, sagen die Beamten.

    Chaos, das die Polizei nur noch verwaltet und nicht mehr bekämpft, die schlechte Presse, seine „unfähigen“ Vorgesetzten, die schwadronierenden Politiker, die durchgeknallten Typen auf der Straße, die schon ausflippen, wenn man sie bloß nach dem Führerschein fragt, diese ganze Gewalt, die Hoffnungslosigkeit und Verwahrlosung, das Elend in seiner Stadt. „Es ist zum Kotzen“.
    Statistiken lassen sich frisieren
    Deutschland ist ein sicheres Land, heißt es immer, und die Braven unter den Bürgern sind geneigt, das zu glauben. Doch stimmt das wirklich? Statistiken, so weiß man, lassen sich frisieren, und warum sollte das bei den Kriminalstatistiken anders sein?
    Diese bunten Tabellen, Grafiken und Diagramme, jährlich veröffentlicht, sind bestimmt nicht ganz falsch, aber sie sind wahrscheinlich auch nicht ganz richtig. Das Absurde an ihnen ist jedenfalls, dass das Land sicherer erscheint, wenn weniger ermittelt wird – dann nämlich sinkt die Zahl der Straftaten automatisch.

    Die Stadt, in der der Beamte lebt und Dienst tut, hat etwa 600.000 Einwohner. Im vergangenen Jahr wurden hier – laut Statistik – fast 60.000 Straftaten begangen, das waren durchschnittlich fast sieben in der Stunde, gerade einmal jede zweite konnte die Polizei aufklären. Hinzu kamen mehr als 5000 versuchte Delikte, zahllose Ordnungswidrigkeiten, Unfälle und Abertausende Hilferufe verwirrter, einsamer, verzweifelter Menschen.
    „Manchmal ist es die Hölle“, sagt der Polizeibeamte“

    „Es darf nichts passieren!“
    Aber es passiert, Herr Dr. Schäuble!
    Wie sagte doch der „0berste Sicherheitshüter“ im Lande?: Deutschland sei das sicherste Land….Wo leben Sie denn, Herr Innenminister

    fragt
    das Echolot

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