Tief gesunken

Wieder ein Kniefall: Sie lehnt eine Ausstellung ab, weil sie nicht in den ideologisch-politischen Kram passt: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neukoelln-Wedding-Palaestinenser;art270,2882921 – was sie so begründet: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/200908/130605.html 

Dieses Interview hat so manche interessante Aussage: auf den Knien danken… ich bin nicht weiß, muss keine Angst haben vor Arabern… Afrikaner und Araber – das ist auch ein eigenes Kapitel in der Geschichte und nicht gerade ein unbelastetes Kapitel… Aber sei es drum, wenn sie meint…

Es tut mir auch Leid, dass unser Bild von Afrikanern sehr einseitig ist. Medien sind so eine Art Krankenhaus: Sie interessieren sich im Wesentlichen um den Krankheitszustand einer Gesellschaft. Und darum bekommen wir sehr viel über die Krankheiten der unterschiedlichsten Volksgruppen mit – von den Gesunden ist nicht die Rede. Und wenn die Krankheiten einer kleinen Gruppe immer wieder genannt werden, dann sind die übermittelten Krankheitsbilder besonders fatal – weil sie leicht auf alle übertragen werden können. Vor allem auch, wenn der Krankheitsherd auf prozentual viele dieser kleinen Gruppe übergegriffen hat. Kann da die kleine Community nicht besser Sozialkontrolle verüben – damit das verhindert wird? Wahrscheinlich eher nicht. Diejenigen, die hier leben wollen, die hier ihre Heimat finden wollen, kommen wohl kaum an die heran, die nur hierherkommen, um eine Weile den Geldbeutel zu füllen. Im Gegenteil: Auch sie haben unter manchem dieser Menschen zu leiden. Außerdem können die Spannungen zwischen den Volksgruppen aus Afrika immens sein.  

Wichtiger Nachtrag!!: http://info.kopp-verlag.de/news/unterdrueckte-wahrheit-in-berlin-aerger-um-die-nazi-freunde.html

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