Auferstehung

Ich möchte auf den Kommentar von Stefan Wehmeier zu einem Blog-Artikel vom 13.6. hinweisen. Der Mathematiker Blaise Pascals meinte: In einem Spiel, das wir Leben nennen, muss jeder Mensch eine Wette eingehen. Bei jeder Wette gilt ein Einsatz. Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Behauptung setzen, dass die christliche Lehre wahr ist oder auf die Behauptung, dass sie nicht wahr ist. Wenn ein Mensch auf diese Wette nicht eingeht, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, dass sie nicht wahr ist.

Angenommen, ein Mensch entscheidet sich für den christlichen Glauben: Liegt er richtig mit seiner Annahme, hat er alles zu gewinnen, liegt er falsch, hat er nichts zu verlieren. 

Angenommen, ein Mensch entscheidet sich gegen den christlichen Glauben: Liegt er damit richtig, hat er nichts gewonnen. Sollte er aber falsch liegen, hat er alles verloren.

Nun – das ist nicht meine gesamte Antwort zu dem Thema – nur ein Schmankerl. Dazu s. www.thema-wolfgangfenske.de . Insgesamt ist die Akzeptanz der Auferstehung im christlichen Sinn eine Frage der Gottesbeziehung, eine Frage des Vertrauens (Glaubens), der Interpretationen des eigenen Lebens und des Lebens anderer: Dass sie in Gottes Hand liegen. Auferstehung (wie, wo, warum, wozu, wann…) ist nur ein Thema – und kann aufgrund der Gottesbeziehung zur gesamten Lebenseinstellung werden und ist dann eigentlich kein Thema mehr. Apropos Sandkasten (Kommentar): Ich glaube, es gibt nur die Alternative: Herausklettern aus dem Sandkasten oder sich im Sand einbuddeln. Solange wir noch im Sandkasten spielen, lass uns gemeinsam Kuchen backen…