Kultur des Willkommenseins

Laschet fordert von Deutschen eine Kultur des Willkommenseins: http://www.migazin.de/2009/07/29/laschet-fordert-%e2%80%9ekultur-des-wilkommenseins%e2%80%9c/ In diesem Artikel ist von einer Studie des Zentrums für Türkeistudien die Rede, laut der gleichlautende Bewerbungen mit deutschen Namen zehnmal häufiger positiv beschieden wurden als mit türkischem Namen. Haben sie auch zum Beispiel japanische, iranische, spanische Namen zur Kontrolle versendet? Oder handelt es sich nur um eine „Naja-wollen-wir-doch-mal-sehen-Studie“? — Grundsätzlich: Es ist schlimm, wenn alle Menschen einer Gruppe in einen Topf geworfen werden, weil andere Gruppenmitglieder meinen, sich als Missetäter profilieren zu müssen. Es ist schlimm, wenn die Fehler nur bei den anderen gesucht werden, statt zu fragen, wo der Fehler in der eigenen Gruppe liegt. Es ist schlimm, wenn nur von den anderen gefordert und gefordert wird. Auf diese Weise kommen beide Gruppen nicht zueinander. Die meisten Deutschen werden wissen, dass das Garen im Nationalmief träge und verbittert macht. Man sollte ihnen freilich die Freude an der Internationalität, dem Fremden, dem Anderen nicht ständig vermiesen.    

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