Islam ist Frieden

Islam ist Frieden. Diese Worte hört man ständig. Das ist auch notwendig, weil man es kaum merkt. Diese Worte versuchen, gegen Windmühlenflügeln der vergangenen, gegenwärtigen und weltweit verbreiteten Realität anzukämpfen. Ich denke, das weiß jeder, der ein wenig Nachrichten sieht, in islamischen Ländern mit offenen Augen und Ohren Urlaub macht usw. Mit Worten wird versucht, das geballte Aggressionspotential sanft zu umhüllen. Die Frage, die ich mir stelle: Warum betonen einige Muslime das so sehr, dass Islam Frieden ist? Warum liegt ihnen so sehr an dieser Aussage? Weil sie selbst die Diskrepanz zwischen ihren Wünschen und dem realen Islam/Koran spüren? Weil sie das Wort „Frieden“ im islamischen Sinne umdeuten wollen? Weil sie zeigen wollen: Wir sind mit euren Werten kompatibel? Dieses ständige Betonen ist verdächtig. Wie ein Kind, das eine Vase umgestoßen hat, ständig unaufgefordert sagt: Das war ich nicht, und man daher weiß, dass es sie umgestoßen hat – wird man auch bei diesen Aussagen „Islam ist Frieden“ nur misstrauisch. (Dass das Wort „Islam“ auch mehr mit „Unterwerfung“ unter Allah zu tun hat als mit „Frieden“, dürfte inzwischen auch allgemein bekannt sein.) – Ich denke, es lässt die tiefe Sehnsucht nach dem wahren Frieden deutlich werden, den der Islam – so sage ich als Christ (damit jeder weiß, dass ich nicht neutral bin) – nicht geben kann.

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