Integration

Wo sie Recht hat, da hat sie Recht: http://www.migazin.de/2009/07/14/%e2%80%9ewir-sind-keine-homogene-gesellschaft%e2%80%9c/ Nur stellt sich eine kleine Frage: Wenn man von einer Minderheit nicht verlangen kann, sich anzupassen, sondern wenn es um ein Miteinander von Mehrheit und Minderheit geht – was bedeutet das, sagen wir im Kontext des Gesetzes? Scharia neben BGB? Jeder bleibt bei seiner Sprache, seiner Ausbildung: Muslime dürfen nur in die Koranschule und Einheimische gehen in die eigene Schule (aber wehe, die Arbeitgeber stellen nicht Koranschüler ein!). Beschneidungen, Vielehe und und und – alles muss geduldet werden? Briten fahren links – wir fahren rechts: der Minderheit der Briten muss es ja auch erlaubt werden, links zu fahren! Recht so, ich sage ja, wo sie Recht hat, hat sie Recht.

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Eine Antwort auf „Integration“

  1. Es ist ja im Grunde nicht neu, dass geläufige Termini von nicht wenigen Zeitgenossen willkürlich „entkernt“ und damit in ihrer Aussagekraft verfälscht werden.
    Zu diesen gehört offensichtlich auch die Frankfurter Grünen-Politikerin.
    Integration.
    Voraussetzung für die Integration eines Individuums in eine bestehende Gemeinschaft setzt primär(!) Bereitschaft und Willen dieses Individuums voraus, sich zu integrieren. Fehlt das eine oder das andere -oder gar beides-,
    dann ist eine Integration schlichtweg nicht möglich.
    Wie lesen wir bei Wikipedia u.a. zum Thema?
    „Die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Aufnahmegesellschaft setzt den Erwerb von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten, Einstellungen und v.a. den Willen, eine weitgehende Neu-Sozialisation und Neuorganisation der Persönlichkeit einzugehen, voraus. Zentral ist hier das Erlernen der neuen Sprache und eine gewisse Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft gegenüber der Aufnahmegesellschaft.“
    Absurd ist es geradezu, von der Aufnahmegesellschaft eine Anpassung an die Lebensformen derer zu verlangen, die „integriert“ werden wollen.
    Folge solcher nicht zu erfüllenden Forderungen seitens der Migranten müssen von der Mehrheitsgesellschaft unmissver-
    ständlich zurückgewiesen werden. Die Bildung von Parallel-
    gesellschaften darf die Mehrheitsgesellschaft nicht dulden.
    Die Migrationspolitik Deutschlands hat in der Tat versagt -aber da, wo sie nicht willens war, Migration jedweder Art
    von genannten und weiteren Kriterien abhängig zu machen.
    Meint das
    Echolot

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