Solarwüste + Scheer

Ich meine, der Politiker Hermann Scheer, der gestern immer wieder in den Nachrichten auftauchte, derjenige, der gegen die Solarstrom-Anlage in der Sahara ist – hat auch einmal Recht (auch wenn er nicht sehr neutral ist). Das ist für mich als kleinen Dorflaien vollkommener Quatsch, in diese Gebiete riesige Solaranlagen hinzustellen. Warum nicht in Sizilien, Spanien, Griechenland… Weil da die Sonne nicht 24 Stunden scheint 🙂 ? Das sind doch alles sehr unsichere Gebiete. Das Argument, das ich auch gehört habe, dass es sich damit auch um eine Art Entwicklungshilfe handeln würde, ist gelinde gesagt weltfremd. Alle Welt versucht von Erpressungen wegzukommen – und freiwillig liefern sie sich dem aus. Und dann die andere Leitung: Gas. Türkei – der eine Strang endet irgendwo, weil sie mal nach Iran will. Das soll den Iran befrieden: Schau, sei so lieb, dann bauen wir auch unsere Pipeline in dein Land – aber nur, wenn du lieb bist. Der andere Strang endet in Hoffnung… Hermann Scheer, erheb dein Wort und treib den Schwachsinn aus Wirtschaftlerhirnen fort!  – oder so. — Nein, nein, ich nehme alles zurück! Die Sahara ist schon richtig. Die 24 Stunden Sonne brachten mich darauf.  Vielleicht planen sie langfristig, mit riesen Satelliten-Spiegel das Sonnenlicht auch Nachts herunterzuspiegeln. Und das geht natürlich in bewohnten Gebieten nicht…

Eine neu errichtete Kirche wurde in Ägypten – von wem wohl – niedergebrannt: http://www.idea.de/nc/nachrichten/detailartikel/artikel/aegypten-orthodoxe-kirche-niedergebrannt.html  – So viel zur Sicherheit dort. (Falls wieder einer auf die Idee kommt zu sagen: Selber dran Schuld, in Ägypten sollen auch keine Christen leben, der erkundige sich mal zum Thema Kopten. Übrigens: Auch im Iran gab es schon Christen, lange bevor Mohammed das Licht der Wüste erblickt hat.)

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