Barock

Am 25.6. hatte ich auf die Renaissance verwiesen,  am 15.6. auf die Gotik, am 18.6. auf die Romanik. Heute soll einmal der Barock (17./18. Jahrhundert) ein wenig angeschaut werden: http://www.pohlw.de/literatur/epochen/barock.htm. Von Versailles, Schönbrunn, Nymphenburg hört man immer noch viel und diese Orte ziehen auch Besuchermassen an. Aber es war auch die Zeit, in der der Dreißigjährige Krieg seine Spuren in unserem Land und damit auch in der Dichtung hinterlassen hat: Klage über die Grausamkeit der Menschen: http://www.literaturwelt.com/epochen/barock.html Einige Autoren aus der Zeit haben es mir angetan: Gryphius (http://lyrik.antikoerperchen.de/andreas-gryphius-einsamkeit,textbearbeitung,93.html) + Hofmannswaldau: Ermahnung // Ach, was wollt ihr trüben Sinnen / Doch beginnen! Traurigsein hebt keine Not. / Es verzehret nur die Herzen, / Nicht die Schmerzen / Und ist ärger als der Tod. // Auf, o Seele! Du mußt lernen, / Ohne Sternen, / Wenn das Wetter tobt und bricht, / Wenn der Nächte schwarze Decken / Uns erschrecken, / Dir zu sein dein eigen Licht. — Und natürlich gehört auch Paul Gerhardt zum Barock, seine zum Teil wunderschönen und noch heute ansprechenden Lieder: Geh aus, mein Herz, und suche Freud (EG 503), Du, meine Seele, singe (EG 302), Nun danket all und bringet Ehr (322), Ich singe dir mit Herz und Mund (324), Befiehl du deine Wege (361) – zum Teil sind es eine Art Hymnen der Deutschen geworden.

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