Jubel

Welch ein Jubel allerorten, freudig schallts im Blätterwald, die Fernsehsender sind am Klatschen und fröhlichem Trampeln – was ist geschehen? Das Bundesverfassungsgericht stärkt aufgrund einer Klage durch Gauweiler und anderen das deutsche Parlament usw. Ich muss das hier nicht darlegen. Doch reibt man sich verwundert die Augen? Sind die jetzigen Jubler nicht auch die Schmähredner von gestern? Als Gauweiler noch recht einsam dastand, da ist man über ihn hergefallen. Und nun – all das Geschmähe und Verleumden: Schnee von Gestern. Ist das Heuchelei, politische Speichelleckerei bis ein Mächtiger (BVG) nicht mit macht, dann kommen die ausgelassenen, ja befreiten Jubelrufe der Lakaien? Aber die Iren werden wohl immer noch geschmäht werden und Vaclav Klaus und manch kritischer Engländer, der nicht begeistert ist, und natürlich der Buhmann der Medien-Nation, Kaczynski… Wenn die auch einen Mächtigen hätten, der für sie Partei ergreifen würde – oh, was wäre das für ein Jubel im deutschen Blätterwald… 

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Eine Antwort auf „Jubel“

  1. Am Anfang stand die Kanzlerin -die Eiserne Lady, was den „Vertrag von Lissabon“ angeht: „So und nicht anders!“
    Herr Verheugen, deutscher Kommissar in Brüssel: kein Verbes-
    serungsbedarf. Herr Martin Schulz folgte im Europa-Parlament
    mit seinen Attacken im Rundumschlag gegen die, die ein Europa der Vaterländer dem Diktat der EU vorziehen. Auch Frau Silvia Koch-Mehrin griff in ihrer Homepage unflätig Vaclav Claus an ob seines „sturen Nationalbewusstseins“ -und die vielen anderen
    „Volksvertreter“ der „Volksparteien“ quer Beet, die nachzogen -weil politisch gefordert: Keine Veränderung des „sehr guten Vertragswerkes“!
    So vor dem Urteil des BGH.
    Und jetzt: Schamrot müssten diese Wendehälse werden über ihr derzeitiges Frohlocken im Blick auf das gravierende Urteil des BVG. „Gravierend“? Sicher, wenn auch von diesen Leuten nicht öffentlich zugegeben!
    Für diese übrigens eine Chance, sich bei denen zu entschuldigen, die sie uni sono beschimpften ob ihres Mutes und ihrer Zivilcourage, das zu sagen, was sie selber nicht zu sagen wagten und sich bei den Männern und Frauen zu bedanken, die mit ihrem NEIN zu dem derzeigen Vertragswerk die Tür zu einem Europa der Vaterländer ein Stück weit geöffnet haben.
    Echolot hofft auf Einsicht und Hinwendung zur Ehrlichkeit
    bei denen, die mit Recht das gegen ihren erklärten Willen von Mutigen erstrittene Urteil des BVG nunmehr mit Beifall honorieren.
    Bundestag und Bundesrat mögen nun das vom BVG Eingeforderte
    zum Wohl der Mensche unseres Landes und ganz Europas ohne Wenn und Aber unverbogen und ungerickst umsetzen.

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