Spiritualität

Christliche Spiritualität weiß, dass Jesus Christus von den Toten auferweckt wurde und in der Einheit mit Gott – dem Vater – und in der Einheit mit dem Heiligen Geist anwesend ist. Diese Nähe wird im konkreten Lebensvollzug aktuell – kann aber auch zu bestimmten Zeiten aufgefrischt, bewusst gemacht werden.
1. Der Raum: Wir richten einen Raum – oder einen Teil des Raumes – so her, dass er uns zur Ruhe kommen lässt (Kerze, Pflanze, Bibel, Kreuz/Fischzeichen)
2. Im Gebet benennen wir die Nähe, die Anwesenheit Gottes (Danke, dass Du bei mir bist/Lass mir Deine Nähe bewusst werden) – vielleicht auch durch das Kreuzeszeichen.
3. Hören des Wortes (ausgewählte Bibeltexte/-schriften, Texte von Glaubenden durch die Jahrhunderte hindurch, Gesangbuchlieder, Bilder).
4. Bedenken des Wortes und Aufnehmen des Wortes mit dem Herzen.
5. Gebet/Segensbitte (Bitte für andere, Bitte für sich selbst, Bitte um Schutz für den Tag/die Nacht).
Damit beginnen – darin wachsen – in Ruhe im Glauben wachsen – langsam den spirituellen Reichtum des Glaubens schätzen lernen. Auch im Alltag. Vernachlässigte Spiritualität ist ein zugewucherter Garten. Dieser muss langsam aber sicher freigelegt und gestaltet werden. Gottes Segen sei bei Deiner Arbeit in diesem Garten! 

Es gibt noch ein 6.: Die Forführung der spirituellen Erfahrung in der Gemeinschaft: Gottesdienst, Abendmahl, gemeinsames Wirken.

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