Du hast mich heimgesucht

Das Buch „Du hast mich heimgesucht bei Nacht. Abschiedsbriefe und Aufzeichnungen des Widerstandes 1933 bis 1945“, herausgegeben von H. Gollwitzer, (das leider vergriffen ist aber antiquarisch soweit ich sehe zumindest noch in der gekürzten Version auf dem Markt ist), hat mich stark geprägt. Was für große, großartige Menschen in diesen Briefen sichtbar werden – bekannte und unbekannte. Schade, dass das nicht mehr aufgelegt wird.  

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Eine Antwort auf „Du hast mich heimgesucht“

  1. In der gekürzten neueren Auflage fehlen z.B. Briefe des Adam von Trott zu Solz. Glücklicherweise verfüge ich über eine ungek. Originalausgabe aus dem Bestand meines Vaters. Ein sehr tiefgehendes und aufwühlendes Buch.
    Mein Interesse daran wurde durch die Bücher „Die Insterburger Jahre“ und „Ostpreussisches Tagebuch“ von Hans Graf von Lehndorff, einem Weggefährten der Dönhoff, geweckt. Ersteres berichtet autobiografisch von Lehndorffs Ausbildung, seinem Weg in die „bekennende Kirche“ und ihre Untergrundaktivitäten. Zweites beschreibt Lehndorffs Erlebnisse der Grauen und Greuel im von den Soviets besetzten Ostpreussen, die er als Arzt miterlebte – bis er schließlich selber in einer abenteuerlichen Flucht nach Westen ging.

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