Buddhismus

Warum immer Islam? Der Dalai Lama kommt nach Frankfurt: http://www.dalailama-frankfurt.de/ Der Buddhismus wird wahrscheinlich unsere Gesellschaft stärker verändern als der Islam. Warum das? Weil der Buddhismus unerkannter, stiller menschliche Hirne und Herzen erobert. Er – bzw. die buddhistischen Strömungen – ist Ergebnis Jahrhunderte langer menschlicher Traditionen. Alles was es an Guten und Dunklen Dingen auf dem Weg der „Seelenwanderung“ gibt, findet man in ihm vereint. Und das ist natürlich spannend – zumindest in der Form des Buddhismus-Light, der eher für Europa bestimmt ist. Die Härten sind weitgehend herausgenommen, das Leichte ist geblieben. Manche finden z.B. leichter, an Reinkarnation zu glauben als an die Auferweckung der Toten durch Gott – oder: leichter, in sich selbst sich selbst zu suchen, als Gott zu suchen – oder: sich selbst zu suchen als den anderen – oder: … – und das beeinflusst unsere Gesellschaft immens: Welche Rolle wird die Nächstenliebe spielen? Wie geht man mit Menschen um, wenn er sowieso reinkarniert? Dass auch der Dalai Lama Mensch ist – der wohl viel und gerne lacht – weiß nicht nur http://www.trimondi.de/H-B-K/H-B-K-Front.htm. Und interessant dürfte vielleicht für einige sein: Auch die realen Buddhisten in Asien verquicken ihr Dasein mit massivem Geister- und Götterglauben. Der Mensch ist halt nicht nur vergeistigtes in sich selbst Ruhen.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  Wer Lügen benutzt, um anderen zu sagen, wie wundervoll sie sind, findet an ihnen wohl nichts Gutes, um das Ziel ohne Lügen zu erreichen.

2 Antworten auf „Buddhismus“

  1. Es ist mir schon ganz schön flau geworden bei der Veranstaltungsreihe des Dalai Lama in FFM und Co. Hat mich an so etwas wie Reichsparteitagsveranstaltung erinnert.

    Das dieser Mann (Dalai Lama) mit einem (Rechtsaußen) Roland Koch „gut befreundet“ sei, ist nur ein Aspekt. Allerdings scheint mir der gesamte Aufwand rund um Buddhismus in Europa vor allem einer Tatsache geschuldet.
    Die Menschen wollen immer weniger Verantwortung für das Allgemeine bzw. Gemeinsame tragen und ergeben sich umso zielstrebiger in jenseitige Betätigungsfelder wie den Buddhismus. Insofern ist der Buddhismus meiner Wahrnehmung nach nicht zufällig mit der sogenannten Spaßgesellschaft in Europa groß geworden. Aus den Spaßjüngern sind nun Buddhistische Mitläufer geworden, könnte man meinen.

    Auch die zunehmende Privatisierung der Risiken (Krankheit, etc. – alles was man unter Schicksal und Auswirkung von Karma so einfach subsummieren kann) lässt sich prima mit dem Buddhismus vereinbaren bzw. verargumentieren. Ich sehe in der zunehmenden Verbreitung des Buddhismus eine Analogie zur zunehmend brutaleren Umgangsweise mit den Schwachen und Kranken. So lassen sich eben auch die scheinbar „Linken“ einlullen und in den brutalstmöglichen Marktkapitalismus einwickeln. Das haben wir gerade hier mit HARTZ IV und Co. erlebt. Seelige, angeblich voller Fürsorglichkeit erfüllte Menschen haben die Existenzgrundlage Tausender genommen.
    Wie viele ehemals aktive, kreative Menschen die mal zum guten Zusammenleben beitrugen sind mittlerweile in die Buddhistischen Sekten bzw. Passivität (weil nur noch „Ichzentriert“) abgetaucht ? Ich kenne einige.
    Aus solchen Erfahrungen kann ich vor allem die Gefahr sehen, die der Buddhismus als eine Art Mitläuferkultur mit sich bringt.

    Gerade hierzulande gilt es wach zu bleiben. Sich nicht einlullen zu lassen.
    Setzt die Ideologiebrille ab und kümmert Euch um die um Euch herum, anstatt Euch mit viel Aufwand nur um Euch selbst zu drehen.
    Ihr werdet sehen, auch das bringt Erfüllung.

    Sogar der Dalai Lama selbst hat diesen Zusammenhang erkannt und fordert die deutschen Anhänger regelmässig dazu auf sich „Ihrer“ Wurzeln und Umfelder bewußt zu werden. Hört auf Ihn und tut was !

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