Obama

Obama schließt seine Wunsch-Rede mit einem Zitat aus dem Neuen Testament: >The Holy Bible tells us, “Blessed are the peacemakers, for they shall be called sons of God.”< Allah hat keine Söhne. Soweit versetze ich mich mal in seine Zuhörer. Obama hat schon die Fähigkeit, das, was nicht ist, als Realität zu verkaufen, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass sich die Realität seiner Rede anpasst. Hoffen wir mit ihm, dass sich der Islam seiner Rede anpasst. Hoffen wir mit ihm, dass sich Terroristen nicht als „peacemakers“ ansehen, die nun unbedingt die Welt Allah unter die Füße bomben müssen. Mutig war er ja, das muss ich schon sagen, vor allem, weil er ja wohl weiß, wie es in islamischen Ländern aussieht, darum auch die Hinweise auf christliche Minderheiten und Frauen. Und ungefährdet ist er ja auch nicht, weil er sich als Muslim väterlicherseits wohl dem christlichen Denken zugewendet hat. Was aber die Vergangenheit betrifft: Ich finde interessant, wie auch geschichtliche Ereignisse schön-interpretiert werden können. Dieses „Schön-Interpretieren“, dieses „Schön-Reden“ kennen wir auch von denen, die ihren Koran und die Hadithe und die Scharia lieben.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de