Reli-Islam

Ich fand in einem Reli-Buch folgende Aussagen: „Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen“:
„- der Glaube an einen einzigen Gott.
– Gott hat Eigenschaften, die die von uns Menschen übersteigen (Allmacht, Allwissenheit, Güte, Gerechtigkeit,…).
– Anfang und Ende der Welt in Gott: Gott hat die Welt erschaffen und wird sie erlösen.
– Menschen, die gestorben sind, sind in Gottes Hand.
– es gibt eine eigene >Heilige Schrift<.
– man kann zu Gott beten und soll sein Leben nach dem Wort Gottes gestalten.“
Alles richtig. Wirklich. Alles richtig. Nur: Jeder Punkt, ja, fast jedes Wort wird von beiden Religionen unterschiedlich interpretiert. Nur davon steht nichts im Reli-Buch. 

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3 Antworten auf „Reli-Islam“

  1. Ja, lieber „Islam ist Frieden“, Sie haben den nervus rerum getroffen: „Die Akzeptanz religiöser Vorstellungen“ ist in der Tat außerordentlich bedeutsam im Dialog der Religionen.
    Die gegenseitige Toleranz aber muss der Akzeptanz vorausgehen. Beides aber ist nicht möglich, wenn die Unterschiede der jeweiligen „religiösen Vorstellungen“ nicht thematisch sachgemäß herausgearbeitet werden.
    Gerade das aber tun Sie und Ihre Freunde nicht -weil das
    Ihren „religiösen Vorstellungen“ nicht entspricht.
    Was aber sind nun „religiöse Vorstellungen“? Das müssten Sie erklären.
    Echolot stört die Tatsache, dass die friedliebenden Muslime
    auch in unserem Land diskriminiert werden durch die Muslime,
    die den „Heiligen Krieg“ gegen die „Ungläubigen“ mit Mord und Totschlag zu einer Lebensaufgabe gemacht haben -ohne sich gegen ihre Glaubensgenossen wehren zu können.
    Sind die Koranschulen in Moscheen und Hinterhöfen Hort der
    glaubensmäßig sachgerechten und toleranten Belehrung der Kinder und Jugendlichen im Blick auf die christlich orientierte Umwelt?
    Das kann schwerlich vorausgesetzt werden angesichts der dem Islam inhärenten Pflicht, „Ungläubige“ -je nach lokaler Situation der relgiösen Kräfteverhältnisse- als solche zu sehen und sich entsprechend zu verhalten.
    Dialog, wenn Sie das meinen, muss geführt werden. Das aber auf GLEICHER AUGENHÖHE MIT AKZEPTANZ UND TOLERANZ der Gesprächspartner. Voraussetzung dazu aber bleibt die gegenseitige Kenntnis der zu „dialogisierenden“ Basis des anderen.
    Das aber werden Sie, lieber „Islam ist Frieden“, dem Verfasser des von Ihnen angesprochenen Beitrags zugestehen müssen: Er redet nicht wie der Blinde von der Farbe und ist
    sowohl fähig als auch bereit, seine Positionen auch interdisziplinär wissenschaftlich zu begründen.
    Dass der „Islam Friede“ wäre, wünscht auch das

    Echolot

  2. Gemeinsamkeiten nennen: Ich bin auch dafür. Ich bin jedoch auch dafür, Unterschiede zu benennen. Und dazu gehört für mich, dass man deutlich sagen muss: Es geht darum, einander trotz Unterschiede zu respektieren, im Sinne von Jesus: auch lieben. Wenn man nicht sagt, wie es wirklich ist, dann glauben Menschen einem auch anderes nicht. Zum anderen beobachte ich, dass Menschen immer kritischer und aggressiver werden – sie machen sich ihre Gedanken anhand der Erlebnisse und Bobachtungen, und glauben einem auch gar nicht mehr, wenn man ihnen nicht reinen Wein einschenkt. Und wenn man reinen Wein einschenkt, dann kann man auch Respekt usw. einfordern. Ich meine auch, dass Kinder respektiert werden müssen – un das tut man nur, wenn man ihnen – auf ihrer Ebene sagt, was ist.

  3. Der Frieden und Segen Gottes seien mit Ihnen.

    Ist es denn wirklich so wichtig, dass man die Unterschiede thematisiert? Früher oder später wird jedes Kind, sich mit den verschiedenen Religionen auseinander setzen. Gemeinsamkeiten wirken sich sicherlich auch positiv auf das Klassenklima aus.

    Was mir viel wichtiger ist, ist die Akzeptanz religiöser Vorstellungen. Gerade bei Kindern wird seitens der Lehrer versucht Einfluss auszuüben.

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