Gott

Völker, die sich ihren Gott, ihre Gottheiten machen, verstehen ihren Gott, ihre Gottheiten. Juden und damit auch Christen, können ihren Gott nicht ganz erklären und verstehen: ohne Anfang – ohne Ende…; weder Mann noch Frau noch Kind, noch sonst…; Liebe – Gericht…, Zorn, Sühne; gute Schöpfung – Böses in der Welt; Schöpfung – Zerstörung. Ethik/Moral: verstanden und unverstanden. Gott in der Welt – nicht in der Welt. „Jahwe“ ist Gottes Name: „Ich bin der ich bin – ich bin der, als der ich mich erweisen werde“ – …, „Vater“… Sagte nicht einmal jemand: „Was ich ganz verstehen kann, das ist nicht Gott?“

Gott musste sich zeigen, vernehmen lassen, offenbaren, seinen Geist in uns legen – sonst würden wir uns immer unsere Götter/Gottheiten machen, erdenken, Götter, die wir einordnen können, verstehen können, akzeptieren können: Goldene Kälber, Götterfamilien – auch abstrakte, philosophische Hirngötter.

Was jetzt kommt, widerspricht allem, was soeben gesagt wurde: Gott verstehen in Jesus Christus: liebend, vergebend, barmherzig, gnädig, näher als nah. In seinen Spuren folgt Freude, Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit, Gnade, Nähe, Reue. Verstanden? Nein, macht nichts. Sich ihm offenhalten ist alles – ein Abenteuer.

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