Kopfschütteln

pi-news.net berichtete von einem Fund in Jerusalem: Ein Siegel mit dem Namen „Saul“ (ca. 800 v.Chr.) – es wird hinzugefügt, dass Moslems in Jerusalem solche Funde nicht gerne sehen… Es wird auf die Quell-Seite verwiesen: hagalil.com. Dazu schreibt dann einer der Leser, der wahrscheinlich auch über pi auf diese Seite gekommen ist: „Wie wäre es, wenn man diesem braunen Mob von pi-news.net die Nutzung dieser Seite als Quelle untersagt?“ usw. Ich frage mich: Was geht in einem solchen Hirn vor? Erst verleumdet es eine Seite – von der es selbst herkommt – und fordert: Hinderung des Zugangs zu einer anderen. An so kleinen Dingen ahnt man ein wenig, was Denunziantentum bedeutet…

Noch mal Kopfschütteln: ver.di begrüßt das zerstören von Plakaten, die nicht dem politischen Mainstream verdis entsprechen: http://www.saarpresseportal.de/verdi-begruesst-die-entfernung-des-plakates-von-npd-und-dvu-hinter-dem-gewerkschaftshaus-in-saarbruecken/6086 (gefunden bei Kewil) Ich frage mich, können die nicht politisch denken? Welche Plakate sind morgen dran? Je nach politischer Lage: Heute NPD – morgen CDU – übermorgen FDP – dann SPD – dann haben wir die wunderbare Herrschaft der… Oder wenn sich der Wind drehen sollte: erst Linke – dann SPD – dann FDP – dann CDU – dann haben wir die Herrschaft der… 

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Eine Antwort auf „Kopfschütteln“

  1. „Noch einmal Kopfschütteln“….
    Beim Lesen dieses interessanten Links kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Assoziationen werden wach:
    „Proletarier aller Länder vereinigt euch.“ Die sozialistische Internationale ruft auf zum Klassenkampf.
    Und ver.di? Wann tauchen die ersten roten Schlägertrupps auf -versteht sich: noch bei Nacht und Nebel. Dann am hell-lichten Tag…..Die „Internationale“ hat immer recht!

    Scheinbar Vergangenes schlägt mit geballten (roten)Fäusten an die Pforten der eben noch gefeierten Demokratie…..
    Was unterscheidet rote von braunen Schlägertrupps?
    Echolot kommt allein zu dem Ergebnis: NICHTS!

    Wie war das noch mit der streitbaren Demokratie?
    An die Arbeit, liebe Verfassunsschützer und Freunde unseres Grundgesetzes!
    Das rät das
    Echolot

Kommentare sind geschlossen.