Heil

„In keinem andern ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ Das ist kein Zitat aus der Zeit der Nazidiktatur, sondern ein Zitat aus der Apostelgeschichte – aus der Bibel – und es ist Jesus Christus gemeint. An der Uni-München wurde vor ein paar Jahren auf einem Aushang mal das Wort „Heil“ im Kontext eines biblischen Vortrags zitiert – und ein schlauer (ich vermute) Student meinte, er müsste das als Nazi-Terminologie outen. So geht es uns: 1000+x Jahre Christentum in diesem Land, ein paar Jährchen 1000jähriges Reich, das allen möglichen Gruppen und Traditionen die Vokabeln raubte, und schon wird man von geschichtlichen Analphabeten nicht mehr verstanden. Tja, lieber Kewil, so geht es heute mit unserer christlichen Tradition: http://fact-fiction.net/?p=2249. Nur am Rande: Leider wissen diese Menschen gar nicht, wie sehr sie durch Unwissenheit von dieser Nazi-Zeit abhängig geworden sind. Wer überall Nazis am Werk sieht und sie allerorten (auch dort, wo keine sind) bekämpft, lässt sein Leben von dem toten A.H. bestimmen. Nicht nur das, sondern lässt sich auch von anderen instrumentalisieren. Entsprechend ist es mit anderen Gegnerschaften. Wer nur überall Moslems sieht, der bekommt seine ganze Energie (der Gegnerschaft) nur von ihnen. Nicht die Gegnerschaft sollte das Leben bestimmen, sondern für etwas Gutes sein, für die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Freude, den Frieden, die Liebe, die Musik und die Kunst, den Glauben … Impressum auf  www.wolfgangfenske.de