Türken

Dann in weltonline weitergescrollt: Was lese ich: Türken in Deutschland beklagen Diskriminierung. Nun, jeder fühlt sich diskriminiert, wenn man ihm nicht alle Wünsche erfüllt, die Erfüllung hinterherwirft. Dass es Deutsche gibt, die Menschen anderer Kulturen mit Befremden behandeln, gibt es leider, und das steigt wohl in dem Maße, in dem andere Kulturen ihnen auf die Pelle rücken. (Damit unterscheiden sich aber diese Deutschen nicht von Menschen anderer Kulturen, denen „Fremde“ zu nahe kommen.)Aber manchmal sollte man doch – wie viele Statistiken der letzten Zeit zeigten (und denen ich glaube, nicht, weil ich sie verfälscht habe :-), sondern weil sie dem allgemeinen politischen Blubbern widersprechen) – selber was dazu tun, dass es einem besser geht: Eltern sollten ihren Kindern die deutsche Sprache beibringen, Schüler sollten lernen wollen … Das alte Lied eben. Aber wenn dann ein Erdogan hergeht und weitergehende Anpassungen an das Land ablehnt, dann sollten sie sich bei ihm beschweren. http://www.welt.de/politik/article3604936/Tuerken-in-Deutschland-beklagen-Diskriminierung.html Zur „gefühlten“ Diskriminierung s. auch: http://www.welt.de/politik/article3610307/Die-Angst-der-Migranten-haelt-uns-einen-Spiegel-vor.html. Vielsagend ist übrigens das Bild auf der Hauptseite von weltonline: Deutsche Fahne mit dem türkischen Halbmond/Stern auf der roten Farbe. Da kann ich verstehen: Solange die Deutsche Fahne nicht in diesem Sinn verändert wird, fühlt man sich diskriminiert?

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Eine Antwort auf „Türken“

  1. Die Botschaft hör ich wohl -allein: mir fehlt der Glaube….
    an der Lauterkeit der EU Studie.
    Sollte es aber stimmen, dass 45% der Türken und 46% der Jugoslawen mit Migrationshintergrund in Deutschland den Eindruck haben, „fremdenfeindlich“ in deutschen Landen behandelt zu werden, dann ist die Lösung des Problems gar nicht schwer.
    Diese so unter „deutscher Fremdenfeindlichkeit“ leidenden Zuwanderer haben doch die Möglichkeit, in das Land der Väter zurückzukehren. Wer oder was hindert sie eigentlich daran?
    Ganz sicher sind es die materiellen Segnungen unseres von ihnen ungeliebten Sozial- und Wohlfahrtsstaates, von denen die Bewohner in ihren Heimatländer nur träumen können.
    Statt von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen beschimpfen sie ihre „neue Heimat“ und fordern die doppelte Staatsbürgerschaft für die Erleichterung einer eventuellen späteren Flucht….welch eine „Bereicherung für unser Land“, so Herr Innenminister Wolfgang Schäuble!

    Sicher werden die Migranten, die nicht zu den unter „deutschem Fremdenhass leidenden Landsleuten“ gehören und wissen, was sie an ihrem Leben in Deutschland haben, dankbar sein für die Befreiung von den das eigene Leben in Deutschland diskreditierenden „Landsleuten“ befreit zu sein.
    Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass unsere deutsche Integrationspolitik so aussehen kann, wie in einer deutschen Großstadt demonstriert:
    Die Ausländerbeauftragte mit Migrationshintergrund gab deutschen Bürgern in einer öffentlichen Diskussionsrunde den Rat:
    „Wenn Ihnen die Migranten nicht passen, wandern Sie doch aus!“

    Dass angesichts dieser Fakten keine Freude bei den deutschen Bürgern aufkommt, ist wohl verständlich. Dass die Tolerierung eines Verhaltens, das unseren Staat mit seinem Grundgesetz nicht akzeptieren will, zwangsläufig zu politisch extremen Reaktionen führt, dürfte auch den Politikern bekannt sein, die am Kabinettstisch der Bundes-republik sitzen. Die aber lassen den radikalen Linksruck mit krimineller Begleitmusik im Land zu und fördern damit einen „rechten“ Extremismus.

    Das verstehe, wer will. Nicht5 begreifen kann es das
    Echolot

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