Politik und SZ Hand in Hand

Da gehen doch Politik und SZ Hand in Hand. Ein Künstler malt an eine Schulwand ein Bild. Es war erlaubt. Der Bürgermeister hört vom Künstler, dass dieser dem Bürgermeister politisch nicht genehm ist. Der Bürgermeister will das Bild unsichtbar machen lassen. Dann kommt die SZ (Süddeutsche Zeitung) und berichtet darüber: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/472322 Ein Musterbeispiel an politischer Propaganda: Sie ziert den Artikel mit einem politischen Glatzkopf, obwohl das mit dem Thema gar nichts zu tun hat. Übrigens: >Konkret stört sich Zais vor allem an dem sogenannten Keltenkreuz auf der Kuppel der Markthalle. Das Kreuz, um dessen Mitte ein Ring liegt, war in der mittelalterlichen Sakralkunst der Kelten weit verbreitet, es gilt aber auch als „White Power“-Symbol vor allem amerikanischer Neonazis. Zschocke sagt, er habe sich dabei „nichts gedacht“, sich beim Malen allenfalls an die Keltenkreuze auf der Chemnitzer St.-Markus-Kirche erinnert – was ihm Zais wiederum „auf keinen Fall“ glaubt. Nun könnte man fragen, warum das strittige kleine Kreuz nicht einfach übermalt wird. Zschocke wäre dazu bereit, sagt er. Doch wer mit seinen Kritikern spricht, merkt rasch, dass es nie wirklich um das Bild ging.<

Seit diesen Worten sind fünf Stunden vergangen. Es geht weiter …: Ja, wir leben in einem freien Land, ja, ja, sicher, das Land ist so frei: http://fact-fiction.net/?p=2139 

Inzwischen ist das Bild überbemalt und drei, die gegen die Zerstörung der Kunst protestierten, wurden festgenommen – dann aber entlassen. Ich sag doch: Wir leben in einem freien Land.

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